Verkaufspferd Ingwer

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Treuer Partner um die Welt zu entdecken.

Ingwer ist 2012 geboren, 170 cm gross und stammt von Graziello x Saint Cloud ab.
Ingwer mag es zu springen und macht gerne Ausritte. Ebenso ist er Ein- und ZweispÀnnig gefahren.

Er sucht ein neues Zuhause 🏡

Fr. 15‘000

AuskĂŒnfte bei Stefan Ulrich
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Ein etwas verspÀteter Nachtrag zum Trakehnerhengstmarkt aus Schweizer Sicht

Ein Bericht von Alexandra Marten:

Nun ist es ja schon ein paar Tage her, dass der neue Siegerhengst in NeumĂŒnster gekört wurde und der Bericht auf der Internetseite des Trakehnerverbandes, als auch der in der Trakehnerzeitschrift gedruckt ist. Beides kann ich, als Informationsquelle, um alles ĂŒber die Hengste, Stuten und stattgefundenen PrĂŒfungen zu erfahren sehr empfehlen. Und dennoch könnte man vielleicht nochmals ĂŒber den Tellerrand geschaut aus einer anderen Perspektive, auch aus Schweizer Sicht, berichten. Das versuche ich jetzt in hoffentlich kurzer Form nachzuholen.

Nachdem das letzte Jahr doch etwas speziell und mit recht reduziertem Publikum und fast ohne Messeausstellern durchgefĂŒhrt werden mußte, erschien der Hengstmarkt in diesem Jahr, abgesehen von der Testerei und der 3 G Regel, lediglich im Verborgenen anders.

Das was Herr Gehrmann im Vorwort des Trakehnerhefts vielleicht etwas vorwurfsvoll und seinem Ärger darĂŒber vorsichtig ein wenig Luft machend beschreibt, war auf jeden Fall fĂŒr den Besucher kaum zu spĂŒren. Darum hier an der Stelle: Hut ab vor der Energie mit der so viel im Hintergrund laufende Extraarbeiten geleistet wurde, sowie das BemĂŒhen um die ErfĂŒllung der Auflagen, damit der Hengstmarkt weiterhin stattfinden kann. Danke, dass das möglich gemacht wurde.

Danke aber auch dafĂŒr, dass mit den neuen Regelungen, ob alle sinnvoll oder vielleicht auch nicht, wieder vermehrt auf das Wohl der jungen Hengste geachtet und somit die Chance genutzt wird, die Auswahl und Vorstellung der Körkandidaten mit neuen Gedanken etwas pferdegerechter zu gestalten. Wir sollten nicht mĂŒde werden, dies zu verbessern, um den jungen Pferde keinen Schaden zuzufĂŒgen und sie körperlich und mental gestĂ€rkt voller Vertrauen in den Menschen in ihr neues Leben als Reit- oder Zuchtpferd starten können.

Als der Hengstmarkt am Donnerstag mit der Pflastermusterung begann, hatte man noch das GefĂŒhl, dass auch schon einmal mehr Zuschauer um das Dreieck gestanden haben. Und so schlecht war das Wetter nun auch nicht, dass es daran hĂ€tte gelegen haben könnte. Die paar Tropfen die fielen, waren auf jeden Fall ganz gut zu verkraften. Vielleicht lag es auch an der Anfangszeit die aufgrund des gestrafften Programms bereits auf 10 Uhr gesetzt wurde, nicht jeder kann um diese Zeit schon anreisen. Im Verlaufe des Hengstmarktes fĂŒllten sich jedoch die Sitze und Reihen und die Stimmung war geprĂ€gt von Dankbarkeit und Freude, sich endlich wieder unter Gleichgesinnten treffen zu können.

Auf dem Dreieck war dieses Jahr das vorsichtigere Einwirken der PeitschenfĂŒhrer deutlich sichtbar, was sich auf etwas mehr Ruhe auswirkte. Die dadurch vermehrt fehlende Aufgeregtheit hat der Vorstellung der Hengste eher gut getan, als dass es schadete. Pluspunkt! Schon hier war sichtbar, dass dieses Jahr viele gute und einige sehr gute Kandidaten in die Vorauswahl kamen, ein eindeutiger Siegerhengst hatte sich aber noch nicht herauskristallisiert, ein Publikumsliebling schon.

Beim Freispringen der Hengste fiel nochmals die grundsĂ€tzliche gute, ausgeglichene QualitĂ€t der Hengste auf, ganz grosse Ausreisser gab es nicht. Jedoch waren schon deutliche SpringqualitĂ€ten einzelner Hengste zu erkennen. So auch bei dem spĂ€ter zum besten Sprinhengst gekörten und zur PrĂ€mie ausgerufenen, dreijĂ€hrigen Schimmelhengst “Kadre Blanc“, der auf den Shagyaaraber Bajar zurĂŒckzufĂŒhren ist. Er sprang souverĂ€n jede angebotene Höhe in einem Springstil wie aus dem Bilderbuch. Einmal hat ein Hengst sich allerdings Eingangs der Reihe gedacht, dass es nicht seine Idee sei zu Springen und drehte einfach um, konnte jedoch beim zweiten Anlauf wieder von seiner Aufgabe ĂŒberzeugt werden. Im Vergleich zum letzten Jahr ist auch zu bemerken, dass die grosse Anzeigetafel nicht mehr aufgehĂ€ngt wurde, so dass sich die Hengste dort auch nicht mehr bewundern konnten und es ihnen vielleicht dadurch etwas leichter fiel, sich auf die Sprungreihe zu fokussieren. Insgesamt eine schöne PrĂ€sentation.

Besonders hervorzuheben und auffĂ€llig waren dieses Jahr die ausgewĂ€hlten Stuten zur Ernennung der Jahressiegerstute. Fast mag man sagen, dass diese die Hengste in der QualitĂ€t bei weitem ĂŒbertrafen, zumindest in nichts nach standen. Es war eine wahre Freude zu sehen, mit welcher hohen QualitĂ€t diese in allen BewegungsablĂ€ufen ausgestattet waren, als auch sich im Benehmen und HĂ€ndelbarkeit von der besten Seite zeigten. Formschön, mit viel Adel und mit allen Reitpferdepoints ausgestattet, die man sich wĂŒnschen kann, wurden sie unter den begeisterten Blicken und mit viel Aplaus des Publikums der Bewertungskommission gezeigt. Die schöne “Helena” von Helium aus der Hedwig von Kaiserdom, eine Vollschwester der letzjĂ€hrigen Siegerstute, wurde zur Siegerstute gekĂŒrt und mit standing ovations geehrt. Schön war zu hören, mit wieviel Hochachtung die Herren der Bewertungskommission, die auch anderen ZuchtverbĂ€nden angehörten oder aus anderen Sparten als der Trakehnerszene kamen, die aussergewöhnliche QualitĂ€t lobten. Die Trakehnerzucht könne sich glĂŒcklich schĂ€tzen solche Stuten zu haben. Voila, wir freuen uns! Und nicht nur das, gelobt wurde auch das Trakehnerpublikum, wie sehr die Liebe zu ihren Trakehnern zu spĂŒren war. Das machte wirklich Spaß.

Wie auch bereits schon im letzten Jahr konnte bei den Auktionen nicht nur vor Ort oder ĂŒber Telefon, sondern auch online geboten werden. Dies wurde im In- und Ausland rege genutzt. Die Versteigerungen der einzelnen Pferde waren auch fĂŒr nicht Beteiligte spannend und man freute sich ĂŒber jeden Euro, der bei jedem Schritt draufgelegt wurde. Aussergewöhnlich, wie auch bereits zwei Jahre zuvor schon, empfinde ich es doch erstaunlich, wie schnell der Preis fĂŒr ein Embryo, ein ungeborenes Fohlen, in die Höhe schnellte und auf grosse Begehrlichkeit stiess und erst bei 60 Tsd Euro stehenblieb. Die Abstammung, die Mutter ist „Dalenia“, eine Dreiviertelschwester von „Dalera“, der Vater der Elitehengst „Imperio“, lĂ€ĂŸt natĂŒrlich auf Grosses hoffen. Dem KĂ€ufer ist alles Gute auf dem Weg bis zur Geburt des Fohlens natĂŒrlich dann auch noch bei der Aufzucht zu wĂŒnschen. Vielleicht sehen wir das Ergebnis ja einmal auf grosser BĂŒhne tanzen. Wir freuen uns schon.

Nun wollte ich ja noch von der Schweizer Liga berichten, die bei der Auktion dieses Jahr durch zwei hervorragende, junge Stuten und ein, gerade in Bezug auf die Abstammung, ganz besonderes Fohlen vertreten war:

Zum einen durch die zweijĂ€hrige, feine und sehr elegante Stute ”Ladina” von Helium aus der Lacrima von Herbstkönig. Sie stammt aus der Zucht von Peter Schlumpf, St. Gallenkappel, im Besitz von Sergey Litovchenko und zeigte sich mit besten Bewegungen, flockig aus der Schulter heraustrabend und in sehr sympathischem Erscheinungsbild, wurde vom Publikum mit Begeisterung beklatscht und bei der Auktion fĂŒr 30 Tsd Euro nach Deutschland zugeschlagen. Herzlichen GlĂŒckwunsch zu so einer schönen und qualitĂ€tvollen Stute.

Etwas unglĂŒcklich schien es zunĂ€chst fĂŒr Jörg MĂŒhlethaler von Sweetwaters Stud zu laufen. Aufgrund eines Zwischenfalls kam es zu einem unvorhersehbar, viel zu langen Transport seiner Stute nach Deutschland, der sie sehr mitgenommen hat. Die Zeit fĂŒr die Vorbereitung war zu knapp, um sie konditionell besser aufzubauen, so zeigte sie sich trotz guter Springmanier etwas reduziert und konnte daher auch nicht ihre vollstĂ€ndige Veranlagungen zeigen. Trotzdem fand sie fĂŒr 16 Tsd Euro einen glĂŒcklichen neuen Besitzer in Deutschland. Wir wĂŒnschen ihm viel Erfolg mit „Bellezigane“ von dem Weltmeister der Vielseitigkeit Sweetwaters Ziethen aus der Belle chocolate.

Ein zweites Mal Pech schien zunĂ€chst im Anmarsch: sein zur Auktion stehendes Fohlen “Kronjuwel” von auch Sweetwaters Ziehen aus der beeindruckenden Stute Kampala vom Elitehengst Polarion verletzte sich auf dem Transport nach NeumĂŒnster leider unglĂŒcklich am Fuss, so dass es leider nicht vorgefĂŒhrt werden konnte und daher von der Auktion zurĂŒckgezogen werden musste. Ein Interessent erkannte jedoch trotz dieses Handicaps die QualitĂ€t dieses hervorragenden und von der Abstammung ganz besonderen Fohlens und so wechselte es förmlich auf der Stallgasse den Besitzer. Herzlichen GlĂŒckwunsch an KĂ€ufer und VerkĂ€ufer, auch hier wĂŒnschen wir weiterhin viel Erfolg bei der Aufzucht.

Beim Abendprogramm der Galashow waren diesmal nicht nur schwebende Pferde, sondern auch durch die LĂŒfte schwebende Greifvögel zu sehen, die auf einmal aus allen Ecken der Halle in die Mitte der Bahn schwebten, wobei auch Jan Tönjes als Landeplatz herhalten musste. Es ist schon sehr beeindruckend wie schnell diese grossen Vögel doch fast lautlos fliegen können. Etwas Besonderes war auch die von Markus Waterhues und einigen befreundeten Reitern einstudierte Quadrille auf hohem Niveau zu sehen.

Das letzte Jahr schwer vermisst und dieses Jahr wieder wie gewohnt im Einsatz, zeigten sich die NiederlĂ€nder am Sonntag als PeitschenfĂŒhrer beim Freilaufen der Hengste als ruhender Pol. Unter ihrer Leitung zogen die Hengste zunĂ€chst brav ihre „Achterbahn“ in der Mitte, bevor sie dann bei Zeiten auf die Gerade gelassen wurden. Hier wurden die Hengste oftmals vom Applaus der Zuschauer begleitet und die Stimmung war sehr gut. Besonders beliebt schien der Schimmelhengst „Kind of Magic“ von Zauberreigen aus der Kiss me Kate von Perechlest, ein Halbbruder des damaligen Siegerhengstes „Kattenau“ aus der Zucht von Familie Weippert. Kind of Magic zog taktvoll und fröhlich, mit deutlichen Bergaufbewegungen seine Runden, und einige dachten sich schon, ob er es wohl sein wird? Interessant war, das dieser Hengst zwar gekört, jedoch nicht einmal mit einer PrĂ€mie ausgezeichnet wurde. Gerne hĂ€tte ich und, gemĂ€ss deutlich hörbarem Raunen, auch die das Publikum, welches bei der VerkĂŒndung des Körresultats durch die Reihen ging, warum dieser Hengst „nur“ gekört wurde. Die Körkommission wird es wissen.

Schliesslich wurde dann aber ein wĂŒrdiger Siegerhengst gefunden: „Impact“, wieder einmal von Millenium aus der Impatie, ein Bruder des Reservesiegers Instagram, gezĂŒchtet von Jörg Busdorf. Der Weg bis zum Siegerhengst ist eine nette Geschichte zu erzĂ€hlen wert, die ausfĂŒhrlich im Trakehnerheft nachzulesen ist und diesen Bericht sprengen wĂŒrde.

Nun ist dieser doch ein wenig lÀnger geworden als geplant. Und alles in allem waren es wieder spannende und gesellige tolle Tage auf dem Hengstmarkt. Wenn man etwas bemÀngeln oder meckern wollte, dann könnte man erwÀhnen, dass dieses Jahr die Reihenfolge der zu versteigenden Pferde am letzten Tag etwas ungewöhnlich vorgenommen wurde. Es kam einem ein wenig durcheinander vor und man hÀtte bei dem ein oder anderen Pferd einen höheren Preis oder umkÀmpftere Bieterduelle erwarten können. GemÀss Bericht war der Trakehnerverband jedoch mit dem Ergebnis zufrieden, so ist es ja gut.

Ich freue mich schon auf das nĂ€chste Jahr, dann mit einem wahrscheinlich, aufgrund der neuen Regelungen in Bezug auf den Tierschutz, weit nach hinten geschobenen Termin und eventuell etwas weihnachtlich. Vielleicht werden dann auch wieder mehr Schweizer unter den Besuchern zu finden sein als dieses Jahr und vielleicht ja auch einmal mit Schweizer Beteiligung im Programm, wer weiß. Wir werden sehen. Aber ganz bestimmt laden wir die Schweizer Besucher gerne wieder zu einem kleinen ApĂ©ro ein an dem wir uns sicher sehen werden.

Alexandra Marten

Bericht Musterungsreise 2021

Am 10. und 11. September fand die Musterungsreise der Schweizer Trakehnerfreunde in Zusammenarbeit mit dem Zuchtbezirk Baden WĂŒrttemberg statt.

Familie Vogel hat geladen und viele Pferdefreunde und Nachbarn kamen, um auf der gepflegten privaten Anlage in Niederbipp zum einen den Auftakt der Musterungsreise 2021 zu erleben und zum anderen, um neben dem geselligen Teil am Abend an einem weiteren wichtigen Anlass fĂŒr eines unserer Vereinsmitgliedes beizuwohnen. Aber zunĂ€chst beginnen wir mit dem eigentlichen Mittelpunkt des Nachmittags, der den Anlass bot, hier die Musterungsreise zu beginnen: Das dunkelbraune und mit vier gleichmĂ€ssigen weissen Beinen und einer grossen Blesse gezeichnete Hengstfohlen „Soros“, geboren am 21. Juni 2021, abstammend von dem von Charlotte und Willy Vogel selbstbezogenen Reservesieger des Jahres 2017 Sir Picasso. Soros, ein in seiner Statur zwar durchaus erkennbar als Erstlingsfohlen, der bereits 17 jĂ€hrigen Stute „Soleika“ von Hertug, jedoch auf gutem Fundament stehend. Das Hengstfohlen mochte sich zunĂ€chst gerne hinter seiner Mutter verstecken und es war gar nicht so einfach, die drei Grundgangarten genĂŒgend zu erkennen. Die Beurteilungskommission, bestehend aus Christa Hermann(D), Dr. Petra Weibel-Attenberger (CH) und Frank Bangert (D), wurde jedoch fĂŒr ihre Geduld belohnt und so konnte der kleine „Soros“ sich der Kommission nach einigen AnlĂ€ufen aussreichend gut prĂ€sentieren. Das Fohlen erhielt eine Gesamtnote von 8 Punkten, wobei der durch den Körper schreitende Schritt besonders hervorgehoben wurde. Herzlichen GlĂŒckwunsch an die Familie Vogel fĂŒr dieses schöne Fohlen.

Im Anschluss lud Familie Vogel zu einem ausgiebigen Essen in ihre Remise. Diese Gelegenheit nutze Frank Bangert als Vertreter des Trakehnerverbandes Deutschland und als Vorsitzender des Zuchtbezirks Baden WĂŒrttemberg, um unser Ehrenmitglied und ehemaligen PrĂ€sidenten Uerli Maurer hervorzuheben und verlieh ihm aufgrund seiner Jahrzehnte langen Verdienste um das Trakehnerpferd durch seine Zucht und Turniererfolge seiner Pferde, wodurch er einen wesentlichen Beitrag zur Bekanntheit des Trakehnerpferdes in der Schweiz geleistet hat, die Freiherr von Schrötter GedĂ€chtnis Plakette, die Ueli sichtlich gerĂŒhrt und stolz gerne annahm. Auch unsere PrĂ€sidentin Petra Weibel-Attenberger versĂ€umte es bei der Gelegenheit nicht, Ueli unseren Dank fĂŒr seine Verdienste auszusprechen. Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend, mit vielen fröhlichen uns anregenden GesprĂ€chen rund um das Pferd. Wir danken Charlotte und Willy Vogel fĂŒr die Gastfreundschaft, das feine Essen und den schönen Abend bei geselligem Beisammensein vieler Pferdefreunde.


Der 2. Tag der Musterungsreise der Trakehnerfreunde Schweiz zusammen mit dem Zuchtbezirk Baden WĂŒrttemberg begann bei strahlendem Wetter auf den traumhaft ĂŒber dem Zugersee gelegenen Reitstall Zimbel der Familie WĂ€chter. Der Beurteilungskommission wurden die Stute „Elodie“ v. Hancock a.d. Edita v. Benz und das Fohlen „Elle Fleur“ v. High Motion a.d. Elodie vorgestellt. Elodie prĂ€sentierte sich als typvolle Mutterstute und wurde mit 54 Punkten als PrĂ€mienanwĂ€rterin ins Stutbuch aufgenommen.

Durch die sehr passende Anpaarung mit High Motion wurde die QualitĂ€t der Mutter verbessert. Das sportliche Stutfohlen wurde mit 55.5 Punkten bewertet und erhielt dadurch den Titel eines Championatfohlens. Anschliessend an die Musterung richtete Urs WĂ€chter im Namen seiner Familie dankende Worte ans ZĂŒchterhaus Hanke in Hameln, das ihnen in ihrer bisherigen ZĂŒchterlaufbahn immer freundschaftlich gut beratend zur Seite gestanden ist.


Der nĂ€chste Musterungsplatz war bei Familie Reber aus RĂŒti bei Riggisberg in Schwarzenburg. Als erstes wurde das bewegungsstarke Stutfohlen „NachtglĂŒck“ v. Niagara a.d. ESt., StPr. + PrSt. Nachtlicht v. ElitĂ€r vorgestellt. Bei dieser hervorragenden zuchterprobten Mutter erstaunt es nicht, dass das Fohlen mit 55.5 Punkten das ChampionatsprĂ€dikat erhielt.

Die einzutragende Stute „Herzika“ v. Freudenfest a.d. Hanika v. Anduc wurde zusammen mit ihrem Hengstfohlen „Hampelmann“ v. High Motion gezeigt. Die Stute war leider verletzungsbedingt nur reduziert beurteilbar. Aus diesem Grund wurde bei ihr auf eine Gesamtnote verzichtet. Das freche Erstlingsfohlen Hampelmann machte seinem Namen alle Ehre, so dass die Bewertungskommission MĂŒhe hatte beim Vergeben der Einzelnoten. Doch was er in den AnsĂ€tzen gezeigt hat reichte zu 55.5 Punkten und somit ebenfalls zum Titel eines Championatfohlens. Anschliessend an die Musterung waren alle Anwesenden zu Familie Reber auf den Hof zum grosszĂŒgigen Vesper eingeladen.

Den Abschluss der Reise bildeten 2 Stuten zum Eintragen und ein Fohlen zum Mustern bei Familie Andres in Wynau. Angefangen wurde mit der „Schwalbenbeauty“ v. Silvery Moon XX a.d. Schalmei v. Le Duc. Dieses Stutfohlen mit herausragendem Typ war im Körperbau und in den Bewegungen klar von seinem Vater geprĂ€gt. Es erhielt 54.5 Punkte. Die Stute „Schwalbenperle“ v. Assistent a.d. Schalmei v. Le Duc zeigte einen hervorragenden Schritt und wurde mit 54.5 Punkten als PrĂ€mienanwĂ€rterin ins Stutbuch aufgenommen.


Auch die zweite Stute „Insterfabel“ v. Fabeldichter a.d. In White Satin v. Best Before Midnight wusste den Beurteilern zu gefallen. Sie erhielt mit den 53.5 Punkten ebenfalls die PrĂ€mienanwartschaft und wurde zur Eintragung empfohlen.

Da sie Papiere des ZSAA hat entscheidet der Zuchtausschuss des Trakehner Verbandes ĂŒber ihre
definitive Eintragung . Nach diesem langen Tag und den vielen gefahrenen Kilometern war das anschliessend offerierte ApĂ©ro eine schöne Abrundung der Reise. Bei den gefĂŒhrten GesprĂ€chen wurden auch schon wieder PlĂ€ne fĂŒrs nĂ€chste Jahr geschmiedet.
Im Namen der Trakehnerfreunde Schweiz und des Zuchtbezirkes Baden WĂŒrttemberg bedanke ich mich bei allen beteiligten ZĂŒchtern, Ausstellern und Besuchern fĂŒr die UnterstĂŒtzung und das tolle Gelingen des Anlasses.

Sir Picasso gekört beim Zuchtverband Schweizer Sportpferde ZVCH

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter Sir Picasso (v. E.H. Distelzar a.d. E.St. Sirikit v. Pretty Dancer). Der Hengst wurde vom ZVCH gekört und ist somit nebst den Trakehnern und dem WestfĂ€lischen Pferdestammbuch auch fĂŒr die Schweizer Warmblutpferdezucht anerkannt.

Zum Körprozedere gehörte nebst der Exterieurbeurteilung und Musterung an der Hand auch die Teilnahme an einer DressurprĂŒfung Klasse L, ausgetragen als Schweizermeisterschaft der sechsjĂ€hrigen Dressurpferde. Sir Picasso konnte die FinalprĂŒfung gewinnen und kam zusammen mit der Vornote aus der Qualifikation auf den zweiten Rang.

Herzlichen GlĂŒckwunsch den Besitzern Charlotte und Willy Vogel, sowie dem Reiter Kevin Thomas, der den Hengst wĂ€hrend der gesamten Veranstaltung professionell vorgestellt hat.

Die Schweizer Pferdezucht verfĂŒgt damit nach Maizauber und Distelzar wieder ĂŒber einen Trakehner in ihrem Hengstkatalog. Nachdem die diesjĂ€hrige Dressur-Siegerin der CH-PrĂ€mienzuchtstutenschau vom Trakehner Millennium abstammt, bietet sich den Schweizer ZĂŒchtern hier ein weiteres Angebot bester Trakehner Genetik.

Musterungsreise 2021

Wir Schweizer Trakehnerfreunde fĂŒhren am kommenden Freitag 10. und Samstag 11. September  im Zusammenarbeit mit dem Trakehner-Zuchtbezirk Baden-WĂŒrttemberg die diesjĂ€hrige Musterungsreise durch. Zur Beurteilung der Fohlen und zur Eintragung der Stuten werden Herr Frank Bangert und Frau Christa Hermann aus Deutschland anreisen.

Die vielfĂ€ltigen Pedigrees der vorgestellten Fohlen und Stuten lassen auf eine interessante Reise schliessen. So wĂŒrden wir uns freuen, wenn einige Zuschauer mitreisen wĂŒrden. Die ZĂŒchter wĂŒrden auf diese Weise auch einen Dank fĂŒr ihr Engagement erhalten.

Das Programm und die Reiseroute sieht wie folgt aus:   Musterungs Reise 2021

 

TrakehnerzĂŒchter stellen sich vor

Eine Interview-Reihe von Alexandra Marten

Es ist nun schon ein wenig her, als ich mich im MĂ€rz dieses Jahres zu meinem ersten
Interview begab, um hoffentlich damit den Startschuss fĂŒr eine Reihe von GesprĂ€chen mit
unseren ZĂŒchtern mit dem Ziel zu setzen, ein wenig mehr ĂŒber unsere ZĂŒchter und die aktuell
in der Schweiz vorhandenen Zuchtpferde zu erfahren. Am Ende soll eine Übersicht ĂŒber
unsere ZĂŒchter und ihre zuchtaktiven Stuten auf unserer Internetseite dargestellt werden,
eventuell auch die aktuellen und geplanten Anpaarungen, um einerseits den ZĂŒchtern eine
Plattform zu bieten sich vorzustellen, als auch es Interessierten und etwaigen KĂ€ufer leichter
zu machen, fĂŒndig zu werden.

Wer ausserdem noch mehr ĂŒber die Trakehnerzucht in der Schweiz erfahren möchte, dem
empfehle ich den Artikel in der Trakehnerzeitschrift aus dem Monat 9/2020, in dem Herr
Erhard Schulte ausfĂŒhrlicher ĂŒber die UrsprĂŒnge und Wege der Trakehner in der Schweiz
berichtet.

Ich entschloss mich, mit Ueli Maurer, dem TrakehnerzĂŒchter, der auch lange Jahre das Amt
des PrÀsidenten, damals noch der Genossenschaft, innehatte und nun Ehrenmitglied unseres
Vereins ist, den Anfang zu machen, ohne in dem Moment zu wissen, dass dieser sich vor
kurzem entschieden hatte, seine zĂŒchterische Laufbahn nach ĂŒber 35 Jahren Trakehnerzucht
zu beenden. So beginne ich also unverhofft mit einem ZĂŒchter im Ruhestand:

ZĂŒchterportrait Ueli und Ursi Maurer

ZĂŒchterportrait Ueli und Ursi Maurer

ZĂŒchterportrait Ueli und Ursi Maurer

FrĂŒher BĂŒhl bei Aarberg heute leben die Pferde in einem schönen Stall in Bettlach

Ein Interview von Alexandra Marten:

Etwas kĂŒhl war es am 11. MĂ€rz 2021 als der Wind recht ordentlich an dem Bahnweg etwas ausserhalb von Bettlach entlang pustete. Ich wurde von Ueli freundlich begrĂŒsst und direkt in den neuen Stall gefĂŒhrt, der nun eine halbe Stunde von ihrem eigentlichen Wohnort entfernt liegt. Vor 11 Monaten sind Ueli und Ursi mit ihren Pferden umgezogen. Acht helle Paddockboxen mit einer breiten Stallgasse bieten den Pferden ausreichend Platz zum WohlfĂŒhlen. Wir setzen uns an den Tisch in der Stallgasse und ich versuche meine vorbereiteten Fragen zu stellen und merke, dass es gar nicht einfach ist, alles gleich so aufzuschreiben, um daraus eine wortwörtliche Wiedergabe zu zaubern (daher bleibt es folgend bei der sinngemĂ€ssen Darstellung).

Ueli und Ursi Maurer

Auf die Frage wie er eigentlich zum Trakehner gekommen sei, war ganz klar, dass die ursprĂŒngliche Liebe zum Pferd ihm bereits in die Wiege gelegt wurde. Er habe die Leidenschaft zum Pferd von seinem Grossvater und Vater ĂŒbernommen. Sein Grossvater hat bereits immer schwierige Pferde geritten und gefahren. Sein Vater ritt in der Kavallerie und wurde frĂŒh als Bereiter vorgeschlagen. Dort wurden WarmblĂŒter wie IrlĂ€nder und Polen genutzt. Trakehner waren auch darunter, diese waren jedoch den Offizieren vorbehalten. Mit 17 Jahren hat Ueli sein erstes Pferd gekauft, es war ein Pole, der besonders zĂ€h und hart im Nehmen war. Das Geld dafĂŒr hat er sich mit seiner Kaninchenzucht verdient. Als er eines Tages eine Reportage ĂŒber Trakehner gelesen hatte, war er ĂŒberzeugt davon, dass dieser Pole nur ein Pferd mit Trakehnerabstammung sein konnte, so wie diese beschrieben wurden. Von da an war ihm klar, wenn er nochmals ein Pferd erwerben sollte, dann ein Trakehner sein. Zu der Zeit war in Avenches der Trakehnerhengst „Corporal“ aufgestellt und so kam es, dass er eines Tages ein Fohlen von ihm kaufte, welches zumindest 5/8 Trakehnerblut in sich trug.

Der erste richtige Takehner zog erst viel spĂ€ter in den Stall in BĂŒhl, auf dem von ihm gefĂŒhrten landwirschaftlichen Betrieb ein. Bei einem Urlaub mit der Familie bei seiner Tante in Deutschland im Jahr 1984 machten sie einen Abstecher bei Herrn Ernst Wezel auf dem GestĂŒt Schralling, wo er die damals erst zweieinhalbjĂ€hrige schwarze Stute „Viola“ von Aron aus einem Stutenstamm der Familie von Zitzewitz entdeckte. Sie war leider bereits zur Auktion nach NeumĂŒnster versprochen, wo er sie dann jedoch tragend von Karneol glĂŒcklich erwerben konnte. Sie wurde einer der zwei Stammstuten in seinem Stall.

Ueli Maurer mit Viola und Granat

Eine weitere Stute war „Undine“ von St. Cloud aus der Familie der Freya. Von da an fielen bei Ueli jĂ€hrlich durschnittlich 1 bis 5 Fohlen. Insgesamt 50 Fohlen in 30 Zuchtjahren erblickten bei ihm und Ursi das Licht der Welt, davon allein 10 Fohlen von dem Hengst Kostolany, was eine ganz beachtliche Zahl ist. Viola schenkt ihm 14 Fohlen und starb erst im Alter von 31 Jahren. Undine schenkte ihm unter anderem „Ulan Bator“ von Kostolany, der heute noch in seinem Stall steht und auf dem Ursula und ihre Tochter zahlreiche Siege und Klassierungen in Dressur und errangen.

Ulan Bator

Auf die Frage, ob Ueli eine besondere Idee oder ein Motto bei seiner Zucht verfolge, antwortete er, er reite nicht gerne mit Kraft. Ein Pferd sollte leicht zu fĂŒhren sein. Meine Pferde wurden in Springen und Dressur geritten und auch gefahren. Bis zum Jahr 2015 gingen einige seiner Pferde an der Kutsche und wurden zum Teil auch in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Pferde sollten vielseitig verwendet werden können „Es ist fĂŒr mich auch wichtig, dass Pferde und Reiter zusammenpassen und sich eine Harmonie bilden kann».

Seine Leidenschaft fĂŒr die „Berner Dragoner 1779“, die berittene Ehrenformation des Kantons Bern, teilt er mit seinem ZĂŒchterkollegen Martin Reber. Wobei Ueli im Sattel der von Martin Reber gezĂŒchteten Stute „Pandora“ sitzt und Marti Reber im Sattel von der von Ueli gezĂŒchteten „Unesca“, eine nette Anekdote. 3-mal die Woche wird noch selbst geritten, die anderen Tage werden die Pferde von jungen Damen bewegt, die auch ab und zu im Stall helfen.

Unesca

 

Ueli im Einsatz fĂŒr die „Berner Dragoner 1779“

Zum Abschluss fĂŒhrt Ueli noch eine letzte Enkelin seiner Stammstute Viola aus der Box. Sie stammt von „Imhotep“ und zeigt sich beim Freilaufen bei dem Wind sehr keck, aber mit tollem Bewegungspotential.

Danke lieber Ueli, fĂŒr das nette GesprĂ€ch, die Vorstellung Deiner „letzten“ gezĂŒchteten Stute und damit die Zeit, die Du Dir genommen hast. Auf meine Abschlussfrage, wen es sich seiner Meinung nach lohnen wĂŒrde als nĂ€chstes zu besuchen, kam fast wie aus der Pistole geschossen: „geh doch einmal zu Greti Andres“. Eine gute Idee. So werde ich also meine nĂ€chste Reise nach Wynau, in den Kanton Bern antreten und bin gespannt, was mich dort erwartet.

Alexandra Marten

 


 

Ueli und Ursi Maurer

 

  • Seit Wann zĂŒchtest Du Trakehner?

Seit 1984

  • Wie kamst Du zu den Trakehnern?

Wir waren bei einer Tante in Deutschland im Urlaub und besuchten das GestĂŒt Schralling von Ernst Wezel. Dort habe ich die damals 2Âœ jĂ€hrige Stute Viola von Aron entdeckt, die ich dann leider erst spĂ€ter auf der Auktion in NeumĂŒnster erwerben konnte.

  • Welche Stuten stehen derzeit bei Dir in der Zucht?

Keine aktiven mehr, im Besitz sind noch die Stute „Pandora“ von Donauklang (Distelzar) aus der Zucht von Familie Reber, sowie eine Enkelin der Viola von Imhotep.

  • Welchem Stutenstamm vertritt Deine Zucht?

Viola vertrat den Stutenstamm der Velegue des Hauses von Zitzewitz
Undine entstammt aus dem Stutenstamm der Freya

  • Hast Du eine besondere Idee fĂŒr die Zucht?

Die Pferde sollten leistungswillig und vielseitig sein, mit wenig Kraft zu Reiten

  • Worauf wird bei der Hengstauswahl geachtet?

Ich habe unter anderem auf Sportlichkeit geachtet. Anpaarungen mit Kostolany, Lapaz und Belsazar waren sehr erfolgreich.

  • Persönliche Erfolge mit Deinen Trakehnern?

Der Sieg in der Familiensammlung mit Viola sowie mehrere Klassensiege an der JubilÀumsschau 1999. Die Erfolge der Pferde aus meiner Zucht in der Dressur bis zur schweren Klasse
Im Springen bis 130 cm und in der Vielseitigkeit mit CCI2 Stern, bestĂ€tigen meine zĂŒchterischen Visionen.

  • Warum Trakehner, was macht den Trakehner so besonders?

Eben die LeistungsfÀhigkeit und Vielseitigkeit. Trakehner sind zÀh und doch fein zu Reiten.

  • Welches Pferd ist besonders in Erinnerung geblieben?

Sicher meine erste Trakehnerstute Viola sowie Vaya Con Dios von Kostolany. Nicht zu vergessen Ulan Bator mit dem sich Ursula und deren Tochter Chantal in viele DressurprĂŒfungen
bis zu schweren Klasse behaupten konnten. 180 Plaketten hÀngen an seiner Boxe.

  • Was wĂŒnscht Du Dir in Zukunft fĂŒr die Trakehner?

Dass die Zucht zahlenmĂ€ssig zulegt, die Trakehnermenschen mehr fĂŒr ihre Pferde da sind und sich nicht zu sehr dem Druck des allgemeinen Vermarktungstrubels unterwerfen und dem GeplĂ€nkel in eigenen Reihen verfallen.

Neuauflage Stammtisch Ostschweiz

Alexandra Marten belebt den Stammtisch in der Ostschweiz neu und lÀdt alle interessierten Trakehnerfreunde herzlich ein:

“Gerne heisse ich Euch am Samstag, den 18.9.21 um 10 Uhr bei mir Zuhause (Dorfstrasse 16, 8331 Auslikon) zu einem Brunch zum neu erwachenden Trakehnerstammtsich fĂŒr die Ostschweiz willkommen. Ich freue mich auf viele neue Gesichter und hoffentlich auf ein Wiedersehen und Kennenlernen einiger „alter Hasen“ und damit schönen Begegnungen pferdeinteressierter Menschen mit ihren Geschichten. Ziel ist, neben dem fröhlichen Beisammensein und Zusammenbringen der Trakehenrfreunde, das Aufnehmen von Ideen und der Interessen von Euch in Hinblick auf zukĂŒnftige Aktionen des Trakehnervereins Schweiz. Ich hoffe auf schönes SpĂ€tsommerwetter, so werden wir bei uns im Garten sitzen können.

Bitte meldet Euch bis spĂ€testens Mittwoch, den 15.9.21 per E-Mail unter alexandra@marten.ch an.”

Herzliche Einladung zum gemĂŒtlichen Beisammensein

Wir laden herzlich ein zu gemĂŒtlichem Beisammensein anlĂ€sslich der Fohlenmusterung in Niederbipp. Charlotte und Willy Vogel heissen uns willkommen zu einem ApĂ©ro mit anschliessendem Nachtessen.

Fohlenmusterung Nachmittags, anschliessend Abendveranstaltung ab ca. 17:00

Anmeldung fĂŒr das Nachtessen erforderlich, bitte an Yvonne Knupp (y.knupp@gmail.com / 078 724 09 31)

Wir freuen uns euch nach langer Zeit endlich wieder zu sehen!