Bericht Musterungsreise 2021

Am 10. und 11. September fand die Musterungsreise der Schweizer Trakehnerfreunde in Zusammenarbeit mit dem Zuchtbezirk Baden Württemberg statt.

Familie Vogel hat geladen und viele Pferdefreunde und Nachbarn kamen, um auf der gepflegten privaten Anlage in Niederbipp zum einen den Auftakt der Musterungsreise 2021 zu erleben und zum anderen, um neben dem geselligen Teil am Abend an einem weiteren wichtigen Anlass für eines unserer Vereinsmitgliedes beizuwohnen. Aber zunächst beginnen wir mit dem eigentlichen Mittelpunkt des Nachmittags, der den Anlass bot, hier die Musterungsreise zu beginnen: Das dunkelbraune und mit vier gleichmässigen weissen Beinen und einer grossen Blesse gezeichnete Hengstfohlen „Soros“, geboren am 21. Juni 2021, abstammend von dem von Charlotte und Willy Vogel selbstbezogenen Reservesieger des Jahres 2017 Sir Picasso. Soros, ein in seiner Statur zwar durchaus erkennbar als Erstlingsfohlen, der bereits 17 jährigen Stute „Soleika“ von Hertug, jedoch auf gutem Fundament stehend. Das Hengstfohlen mochte sich zunächst gerne hinter seiner Mutter verstecken und es war gar nicht so einfach, die drei Grundgangarten genügend zu erkennen. Die Beurteilungskommission, bestehend aus Christa Hermann(D), Dr. Petra Weibel-Attenberger (CH) und Frank Bangert (D), wurde jedoch für ihre Geduld belohnt und so konnte der kleine „Soros“ sich der Kommission nach einigen Anläufen aussreichend gut präsentieren. Das Fohlen erhielt eine Gesamtnote von 8 Punkten, wobei der durch den Körper schreitende Schritt besonders hervorgehoben wurde. Herzlichen Glückwunsch an die Familie Vogel für dieses schöne Fohlen.

Im Anschluss lud Familie Vogel zu einem ausgiebigen Essen in ihre Remise. Diese Gelegenheit nutze Frank Bangert als Vertreter des Trakehnerverbandes Deutschland und als Vorsitzender des Zuchtbezirks Baden Württemberg, um unser Ehrenmitglied und ehemaligen Präsidenten Uerli Maurer hervorzuheben und verlieh ihm aufgrund seiner Jahrzehnte langen Verdienste um das Trakehnerpferd durch seine Zucht und Turniererfolge seiner Pferde, wodurch er einen wesentlichen Beitrag zur Bekanntheit des Trakehnerpferdes in der Schweiz geleistet hat, die Freiherr von Schrötter Gedächtnis Plakette, die Ueli sichtlich gerührt und stolz gerne annahm. Auch unsere Präsidentin Petra Weibel-Attenberger versäumte es bei der Gelegenheit nicht, Ueli unseren Dank für seine Verdienste auszusprechen. Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend, mit vielen fröhlichen uns anregenden Gesprächen rund um das Pferd. Wir danken Charlotte und Willy Vogel für die Gastfreundschaft, das feine Essen und den schönen Abend bei geselligem Beisammensein vieler Pferdefreunde.


Der 2. Tag der Musterungsreise der Trakehnerfreunde Schweiz zusammen mit dem Zuchtbezirk Baden Württemberg begann bei strahlendem Wetter auf den traumhaft über dem Zugersee gelegenen Reitstall Zimbel der Familie Wächter. Der Beurteilungskommission wurden die Stute „Elodie“ v. Hancock a.d. Edita v. Benz und das Fohlen „Elle Fleur“ v. High Motion a.d. Elodie vorgestellt. Elodie präsentierte sich als typvolle Mutterstute und wurde mit 54 Punkten als Prämienanwärterin ins Stutbuch aufgenommen.

Durch die sehr passende Anpaarung mit High Motion wurde die Qualität der Mutter verbessert. Das sportliche Stutfohlen wurde mit 55.5 Punkten bewertet und erhielt dadurch den Titel eines Championatfohlens. Anschliessend an die Musterung richtete Urs Wächter im Namen seiner Familie dankende Worte ans Züchterhaus Hanke in Hameln, das ihnen in ihrer bisherigen Züchterlaufbahn immer freundschaftlich gut beratend zur Seite gestanden ist.


Der nächste Musterungsplatz war bei Familie Reber aus Rüti bei Riggisberg in Schwarzenburg. Als erstes wurde das bewegungsstarke Stutfohlen „Nachtglück“ v. Niagara a.d. ESt., StPr. + PrSt. Nachtlicht v. Elitär vorgestellt. Bei dieser hervorragenden zuchterprobten Mutter erstaunt es nicht, dass das Fohlen mit 55.5 Punkten das Championatsprädikat erhielt.

Die einzutragende Stute „Herzika“ v. Freudenfest a.d. Hanika v. Anduc wurde zusammen mit ihrem Hengstfohlen „Hampelmann“ v. High Motion gezeigt. Die Stute war leider verletzungsbedingt nur reduziert beurteilbar. Aus diesem Grund wurde bei ihr auf eine Gesamtnote verzichtet. Das freche Erstlingsfohlen Hampelmann machte seinem Namen alle Ehre, so dass die Bewertungskommission Mühe hatte beim Vergeben der Einzelnoten. Doch was er in den Ansätzen gezeigt hat reichte zu 55.5 Punkten und somit ebenfalls zum Titel eines Championatfohlens. Anschliessend an die Musterung waren alle Anwesenden zu Familie Reber auf den Hof zum grosszügigen Vesper eingeladen.

Den Abschluss der Reise bildeten 2 Stuten zum Eintragen und ein Fohlen zum Mustern bei Familie Andres in Wynau. Angefangen wurde mit der „Schwalbenbeauty“ v. Silvery Moon XX a.d. Schalmei v. Le Duc. Dieses Stutfohlen mit herausragendem Typ war im Körperbau und in den Bewegungen klar von seinem Vater geprägt. Es erhielt 54.5 Punkte. Die Stute „Schwalbenperle“ v. Assistent a.d. Schalmei v. Le Duc zeigte einen hervorragenden Schritt und wurde mit 54.5 Punkten als Prämienanwärterin ins Stutbuch aufgenommen.


Auch die zweite Stute „Insterfabel“ v. Fabeldichter a.d. In White Satin v. Best Before Midnight wusste den Beurteilern zu gefallen. Sie erhielt mit den 53.5 Punkten ebenfalls die Prämienanwartschaft und wurde zur Eintragung empfohlen.

Da sie Papiere des ZSAA hat entscheidet der Zuchtausschuss des Trakehner Verbandes über ihre
definitive Eintragung . Nach diesem langen Tag und den vielen gefahrenen Kilometern war das anschliessend offerierte Apéro eine schöne Abrundung der Reise. Bei den geführten Gesprächen wurden auch schon wieder Pläne fürs nächste Jahr geschmiedet.
Im Namen der Trakehnerfreunde Schweiz und des Zuchtbezirkes Baden Württemberg bedanke ich mich bei allen beteiligten Züchtern, Ausstellern und Besuchern für die Unterstützung und das tolle Gelingen des Anlasses.

Sir Picasso gekört beim Zuchtverband Schweizer Sportpferde ZVCH

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter Sir Picasso (v. E.H. Distelzar a.d. E.St. Sirikit v. Pretty Dancer). Der Hengst wurde vom ZVCH gekört und ist somit nebst den Trakehnern und dem Westfälischen Pferdestammbuch auch für die Schweizer Warmblutpferdezucht anerkannt.

Zum Körprozedere gehörte nebst der Exterieurbeurteilung und Musterung an der Hand auch die Teilnahme an einer Dressurprüfung Klasse L, ausgetragen als Schweizermeisterschaft der sechsjährigen Dressurpferde. Sir Picasso konnte die Finalprüfung gewinnen und kam zusammen mit der Vornote aus der Qualifikation auf den zweiten Rang.

Herzlichen Glückwunsch den Besitzern Charlotte und Willy Vogel, sowie dem Reiter Kevin Thomas, der den Hengst während der gesamten Veranstaltung professionell vorgestellt hat.

Die Schweizer Pferdezucht verfügt damit nach Maizauber und Distelzar wieder über einen Trakehner in ihrem Hengstkatalog. Nachdem die diesjährige Dressur-Siegerin der CH-Prämienzuchtstutenschau vom Trakehner Millennium abstammt, bietet sich den Schweizer Züchtern hier ein weiteres Angebot bester Trakehner Genetik.

Musterungsreise 2021

Wir Schweizer Trakehnerfreunde führen am kommenden Freitag 10. und Samstag 11. September  im Zusammenarbeit mit dem Trakehner-Zuchtbezirk Baden-Württemberg die diesjährige Musterungsreise durch. Zur Beurteilung der Fohlen und zur Eintragung der Stuten werden Herr Frank Bangert und Frau Christa Hermann aus Deutschland anreisen.

Die vielfältigen Pedigrees der vorgestellten Fohlen und Stuten lassen auf eine interessante Reise schliessen. So würden wir uns freuen, wenn einige Zuschauer mitreisen würden. Die Züchter würden auf diese Weise auch einen Dank für ihr Engagement erhalten.

Das Programm und die Reiseroute sieht wie folgt aus:   Musterungs Reise 2021

 

Trakehnerzüchter stellen sich vor

Eine Interview-Reihe von Alexandra Marten

Es ist nun schon ein wenig her, als ich mich im März dieses Jahres zu meinem ersten
Interview begab, um hoffentlich damit den Startschuss für eine Reihe von Gesprächen mit
unseren Züchtern mit dem Ziel zu setzen, ein wenig mehr über unsere Züchter und die aktuell
in der Schweiz vorhandenen Zuchtpferde zu erfahren. Am Ende soll eine Übersicht über
unsere Züchter und ihre zuchtaktiven Stuten auf unserer Internetseite dargestellt werden,
eventuell auch die aktuellen und geplanten Anpaarungen, um einerseits den Züchtern eine
Plattform zu bieten sich vorzustellen, als auch es Interessierten und etwaigen Käufer leichter
zu machen, fündig zu werden.

Wer ausserdem noch mehr über die Trakehnerzucht in der Schweiz erfahren möchte, dem
empfehle ich den Artikel in der Trakehnerzeitschrift aus dem Monat 9/2020, in dem Herr
Erhard Schulte ausführlicher über die Ursprünge und Wege der Trakehner in der Schweiz
berichtet.

Ich entschloss mich, mit Ueli Maurer, dem Trakehnerzüchter, der auch lange Jahre das Amt
des Präsidenten, damals noch der Genossenschaft, innehatte und nun Ehrenmitglied unseres
Vereins ist, den Anfang zu machen, ohne in dem Moment zu wissen, dass dieser sich vor
kurzem entschieden hatte, seine züchterische Laufbahn nach über 35 Jahren Trakehnerzucht
zu beenden. So beginne ich also unverhofft mit einem Züchter im Ruhestand:

Züchterportrait Ueli und Ursi Maurer

Züchterportrait Ueli und Ursi Maurer

Züchterportrait Ueli und Ursi Maurer

Früher Bühl bei Aarberg heute leben die Pferde in einem schönen Stall in Bettlach

Ein Interview von Alexandra Marten:

Etwas kühl war es am 11. März 2021 als der Wind recht ordentlich an dem Bahnweg etwas ausserhalb von Bettlach entlang pustete. Ich wurde von Ueli freundlich begrüsst und direkt in den neuen Stall geführt, der nun eine halbe Stunde von ihrem eigentlichen Wohnort entfernt liegt. Vor 11 Monaten sind Ueli und Ursi mit ihren Pferden umgezogen. Acht helle Paddockboxen mit einer breiten Stallgasse bieten den Pferden ausreichend Platz zum Wohlfühlen. Wir setzen uns an den Tisch in der Stallgasse und ich versuche meine vorbereiteten Fragen zu stellen und merke, dass es gar nicht einfach ist, alles gleich so aufzuschreiben, um daraus eine wortwörtliche Wiedergabe zu zaubern (daher bleibt es folgend bei der sinngemässen Darstellung).

Ueli und Ursi Maurer

Auf die Frage wie er eigentlich zum Trakehner gekommen sei, war ganz klar, dass die ursprüngliche Liebe zum Pferd ihm bereits in die Wiege gelegt wurde. Er habe die Leidenschaft zum Pferd von seinem Grossvater und Vater übernommen. Sein Grossvater hat bereits immer schwierige Pferde geritten und gefahren. Sein Vater ritt in der Kavallerie und wurde früh als Bereiter vorgeschlagen. Dort wurden Warmblüter wie Irländer und Polen genutzt. Trakehner waren auch darunter, diese waren jedoch den Offizieren vorbehalten. Mit 17 Jahren hat Ueli sein erstes Pferd gekauft, es war ein Pole, der besonders zäh und hart im Nehmen war. Das Geld dafür hat er sich mit seiner Kaninchenzucht verdient. Als er eines Tages eine Reportage über Trakehner gelesen hatte, war er überzeugt davon, dass dieser Pole nur ein Pferd mit Trakehnerabstammung sein konnte, so wie diese beschrieben wurden. Von da an war ihm klar, wenn er nochmals ein Pferd erwerben sollte, dann ein Trakehner sein. Zu der Zeit war in Avenches der Trakehnerhengst „Corporal“ aufgestellt und so kam es, dass er eines Tages ein Fohlen von ihm kaufte, welches zumindest 5/8 Trakehnerblut in sich trug.

Der erste richtige Takehner zog erst viel später in den Stall in Bühl, auf dem von ihm geführten landwirschaftlichen Betrieb ein. Bei einem Urlaub mit der Familie bei seiner Tante in Deutschland im Jahr 1984 machten sie einen Abstecher bei Herrn Ernst Wezel auf dem Gestüt Schralling, wo er die damals erst zweieinhalbjährige schwarze Stute „Viola“ von Aron aus einem Stutenstamm der Familie von Zitzewitz entdeckte. Sie war leider bereits zur Auktion nach Neumünster versprochen, wo er sie dann jedoch tragend von Karneol glücklich erwerben konnte. Sie wurde einer der zwei Stammstuten in seinem Stall.

Ueli Maurer mit Viola und Granat

Eine weitere Stute war „Undine“ von St. Cloud aus der Familie der Freya. Von da an fielen bei Ueli jährlich durschnittlich 1 bis 5 Fohlen. Insgesamt 50 Fohlen in 30 Zuchtjahren erblickten bei ihm und Ursi das Licht der Welt, davon allein 10 Fohlen von dem Hengst Kostolany, was eine ganz beachtliche Zahl ist. Viola schenkt ihm 14 Fohlen und starb erst im Alter von 31 Jahren. Undine schenkte ihm unter anderem „Ulan Bator“ von Kostolany, der heute noch in seinem Stall steht und auf dem Ursula und ihre Tochter zahlreiche Siege und Klassierungen in Dressur und errangen.

Ulan Bator

Auf die Frage, ob Ueli eine besondere Idee oder ein Motto bei seiner Zucht verfolge, antwortete er, er reite nicht gerne mit Kraft. Ein Pferd sollte leicht zu führen sein. Meine Pferde wurden in Springen und Dressur geritten und auch gefahren. Bis zum Jahr 2015 gingen einige seiner Pferde an der Kutsche und wurden zum Teil auch in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Pferde sollten vielseitig verwendet werden können „Es ist für mich auch wichtig, dass Pferde und Reiter zusammenpassen und sich eine Harmonie bilden kann».

Seine Leidenschaft für die „Berner Dragoner 1779“, die berittene Ehrenformation des Kantons Bern, teilt er mit seinem Züchterkollegen Martin Reber. Wobei Ueli im Sattel der von Martin Reber gezüchteten Stute „Pandora“ sitzt und Marti Reber im Sattel von der von Ueli gezüchteten „Unesca“, eine nette Anekdote. 3-mal die Woche wird noch selbst geritten, die anderen Tage werden die Pferde von jungen Damen bewegt, die auch ab und zu im Stall helfen.

Unesca

 

Ueli im Einsatz für die „Berner Dragoner 1779“

Zum Abschluss führt Ueli noch eine letzte Enkelin seiner Stammstute Viola aus der Box. Sie stammt von „Imhotep“ und zeigt sich beim Freilaufen bei dem Wind sehr keck, aber mit tollem Bewegungspotential.

Danke lieber Ueli, für das nette Gespräch, die Vorstellung Deiner „letzten“ gezüchteten Stute und damit die Zeit, die Du Dir genommen hast. Auf meine Abschlussfrage, wen es sich seiner Meinung nach lohnen würde als nächstes zu besuchen, kam fast wie aus der Pistole geschossen: „geh doch einmal zu Greti Andres“. Eine gute Idee. So werde ich also meine nächste Reise nach Wynau, in den Kanton Bern antreten und bin gespannt, was mich dort erwartet.

Alexandra Marten

 


 

Ueli und Ursi Maurer

 

  • Seit Wann züchtest Du Trakehner?

Seit 1984

  • Wie kamst Du zu den Trakehnern?

Wir waren bei einer Tante in Deutschland im Urlaub und besuchten das Gestüt Schralling von Ernst Wezel. Dort habe ich die damals 2½ jährige Stute Viola von Aron entdeckt, die ich dann leider erst später auf der Auktion in Neumünster erwerben konnte.

  • Welche Stuten stehen derzeit bei Dir in der Zucht?

Keine aktiven mehr, im Besitz sind noch die Stute „Pandora“ von Donauklang (Distelzar) aus der Zucht von Familie Reber, sowie eine Enkelin der Viola von Imhotep.

  • Welchem Stutenstamm vertritt Deine Zucht?

Viola vertrat den Stutenstamm der Velegue des Hauses von Zitzewitz
Undine entstammt aus dem Stutenstamm der Freya

  • Hast Du eine besondere Idee für die Zucht?

Die Pferde sollten leistungswillig und vielseitig sein, mit wenig Kraft zu Reiten

  • Worauf wird bei der Hengstauswahl geachtet?

Ich habe unter anderem auf Sportlichkeit geachtet. Anpaarungen mit Kostolany, Lapaz und Belsazar waren sehr erfolgreich.

  • Persönliche Erfolge mit Deinen Trakehnern?

Der Sieg in der Familiensammlung mit Viola sowie mehrere Klassensiege an der Jubiläumsschau 1999. Die Erfolge der Pferde aus meiner Zucht in der Dressur bis zur schweren Klasse
Im Springen bis 130 cm und in der Vielseitigkeit mit CCI2 Stern, bestätigen meine züchterischen Visionen.

  • Warum Trakehner, was macht den Trakehner so besonders?

Eben die Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit. Trakehner sind zäh und doch fein zu Reiten.

  • Welches Pferd ist besonders in Erinnerung geblieben?

Sicher meine erste Trakehnerstute Viola sowie Vaya Con Dios von Kostolany. Nicht zu vergessen Ulan Bator mit dem sich Ursula und deren Tochter Chantal in viele Dressurprüfungen
bis zu schweren Klasse behaupten konnten. 180 Plaketten hängen an seiner Boxe.

  • Was wünscht Du Dir in Zukunft für die Trakehner?

Dass die Zucht zahlenmässig zulegt, die Trakehnermenschen mehr für ihre Pferde da sind und sich nicht zu sehr dem Druck des allgemeinen Vermarktungstrubels unterwerfen und dem Geplänkel in eigenen Reihen verfallen.

Neuauflage Stammtisch Ostschweiz

Alexandra Marten belebt den Stammtisch in der Ostschweiz neu und lädt alle interessierten Trakehnerfreunde herzlich ein:

“Gerne heisse ich Euch am Samstag, den 18.9.21 um 10 Uhr bei mir Zuhause (Dorfstrasse 16, 8331 Auslikon) zu einem Brunch zum neu erwachenden Trakehnerstammtsich für die Ostschweiz willkommen. Ich freue mich auf viele neue Gesichter und hoffentlich auf ein Wiedersehen und Kennenlernen einiger „alter Hasen“ und damit schönen Begegnungen pferdeinteressierter Menschen mit ihren Geschichten. Ziel ist, neben dem fröhlichen Beisammensein und Zusammenbringen der Trakehenrfreunde, das Aufnehmen von Ideen und der Interessen von Euch in Hinblick auf zukünftige Aktionen des Trakehnervereins Schweiz. Ich hoffe auf schönes Spätsommerwetter, so werden wir bei uns im Garten sitzen können.

Bitte meldet Euch bis spätestens Mittwoch, den 15.9.21 per E-Mail unter alexandra@marten.ch an.”

Herzliche Einladung zum gemütlichen Beisammensein

Wir laden herzlich ein zu gemütlichem Beisammensein anlässlich der Fohlenmusterung in Niederbipp. Charlotte und Willy Vogel heissen uns willkommen zu einem Apéro mit anschliessendem Nachtessen.

Fohlenmusterung Nachmittags, anschliessend Abendveranstaltung ab ca. 17:00

Anmeldung für das Nachtessen erforderlich, bitte an Yvonne Knupp (y.knupp@gmail.com / 078 724 09 31)

Wir freuen uns euch nach langer Zeit endlich wieder zu sehen!

Sieg für Sir Picasso

Anlässlich des Trakehner Bundesturniers – deutschlandweit und darüber hinaus das Stelldichein der Gesamtzucht – reüssierte Sir Picasso bei all seinen Auftritten. 👏

In der Dressurpferde L gebührte der Sieg mit Wertnote 8.3 🏆 dem dunkelbraunen Hengst aus Zucht und in Besitz von Charlotte und Willy Vogel 🇨🇭.

Sein Reiter Kevin Thomas pilotierte den einstigen Reservesieger der Trakehner Körung ebenso zu Platz 2 🥈 in der Dressurpferde M.

Unsere Gratulation den Besitzern 🇨🇭 und dem Reiter 🇩🇪! Und wir freuen uns Sir Picasso‘s Sohn Soros anlässlich unserer Musterungsreise vom 10./11. September zu sehen.

TSF Dalera BB gewinnt 2x Gold

WIE TOLL IST DAS DENN? 🎉🥇🏆

TSF Dalera BB und Jessica von Bredow-Werndl gewinnen Doppelgold an den olympischen Spielen in Tokyo! Ganz bestimmt auch ein einmaliges Gefühl für die Besitzerin von Dalera und Mäzenin von Jessica: Beatrice Bürchler-Keller 🇨🇭

Eine wahre Freude das Paar zu sehen ❤️ Wir senden herzliche Glückwünsche nach Tokyo, Aubenhausen und Diessbach! 👏🍀

Zum Hintergrund der einmaligen Erfolgsstory hier ein schöner Artikel des Magazins St. Georg:
https://www.st-georg.de/news/pferde-und-leute/10-dinge-ueber-die-trakehner-goldstute-dalera-olympiasiegerin-mit-jessica-von-bredow-werndl/