Ein etwas verspäteter Nachtrag zum Trakehnerhengstmarkt aus Schweizer Sicht

Ein Bericht von Alexandra Marten:

Nun ist es ja schon ein paar Tage her, dass der neue Siegerhengst in Neumünster gekört wurde und der Bericht auf der Internetseite des Trakehnerverbandes, als auch der in der Trakehnerzeitschrift gedruckt ist. Beides kann ich, als Informationsquelle, um alles über die Hengste, Stuten und stattgefundenen Prüfungen zu erfahren sehr empfehlen. Und dennoch könnte man vielleicht nochmals über den Tellerrand geschaut aus einer anderen Perspektive, auch aus Schweizer Sicht, berichten. Das versuche ich jetzt in hoffentlich kurzer Form nachzuholen.

Nachdem das letzte Jahr doch etwas speziell und mit recht reduziertem Publikum und fast ohne Messeausstellern durchgeführt werden mußte, erschien der Hengstmarkt in diesem Jahr, abgesehen von der Testerei und der 3 G Regel, lediglich im Verborgenen anders.

Das was Herr Gehrmann im Vorwort des Trakehnerhefts vielleicht etwas vorwurfsvoll und seinem Ärger darüber vorsichtig ein wenig Luft machend beschreibt, war auf jeden Fall für den Besucher kaum zu spüren. Darum hier an der Stelle: Hut ab vor der Energie mit der so viel im Hintergrund laufende Extraarbeiten geleistet wurde, sowie das Bemühen um die Erfüllung der Auflagen, damit der Hengstmarkt weiterhin stattfinden kann. Danke, dass das möglich gemacht wurde.

Danke aber auch dafür, dass mit den neuen Regelungen, ob alle sinnvoll oder vielleicht auch nicht, wieder vermehrt auf das Wohl der jungen Hengste geachtet und somit die Chance genutzt wird, die Auswahl und Vorstellung der Körkandidaten mit neuen Gedanken etwas pferdegerechter zu gestalten. Wir sollten nicht müde werden, dies zu verbessern, um den jungen Pferde keinen Schaden zuzufügen und sie körperlich und mental gestärkt voller Vertrauen in den Menschen in ihr neues Leben als Reit- oder Zuchtpferd starten können.

Als der Hengstmarkt am Donnerstag mit der Pflastermusterung begann, hatte man noch das Gefühl, dass auch schon einmal mehr Zuschauer um das Dreieck gestanden haben. Und so schlecht war das Wetter nun auch nicht, dass es daran hätte gelegen haben könnte. Die paar Tropfen die fielen, waren auf jeden Fall ganz gut zu verkraften. Vielleicht lag es auch an der Anfangszeit die aufgrund des gestrafften Programms bereits auf 10 Uhr gesetzt wurde, nicht jeder kann um diese Zeit schon anreisen. Im Verlaufe des Hengstmarktes füllten sich jedoch die Sitze und Reihen und die Stimmung war geprägt von Dankbarkeit und Freude, sich endlich wieder unter Gleichgesinnten treffen zu können.

Auf dem Dreieck war dieses Jahr das vorsichtigere Einwirken der Peitschenführer deutlich sichtbar, was sich auf etwas mehr Ruhe auswirkte. Die dadurch vermehrt fehlende Aufgeregtheit hat der Vorstellung der Hengste eher gut getan, als dass es schadete. Pluspunkt! Schon hier war sichtbar, dass dieses Jahr viele gute und einige sehr gute Kandidaten in die Vorauswahl kamen, ein eindeutiger Siegerhengst hatte sich aber noch nicht herauskristallisiert, ein Publikumsliebling schon.

Beim Freispringen der Hengste fiel nochmals die grundsätzliche gute, ausgeglichene Qualität der Hengste auf, ganz grosse Ausreisser gab es nicht. Jedoch waren schon deutliche Springqualitäten einzelner Hengste zu erkennen. So auch bei dem später zum besten Sprinhengst gekörten und zur Prämie ausgerufenen, dreijährigen Schimmelhengst “Kadre Blanc“, der auf den Shagyaaraber Bajar zurückzuführen ist. Er sprang souverän jede angebotene Höhe in einem Springstil wie aus dem Bilderbuch. Einmal hat ein Hengst sich allerdings Eingangs der Reihe gedacht, dass es nicht seine Idee sei zu Springen und drehte einfach um, konnte jedoch beim zweiten Anlauf wieder von seiner Aufgabe überzeugt werden. Im Vergleich zum letzten Jahr ist auch zu bemerken, dass die grosse Anzeigetafel nicht mehr aufgehängt wurde, so dass sich die Hengste dort auch nicht mehr bewundern konnten und es ihnen vielleicht dadurch etwas leichter fiel, sich auf die Sprungreihe zu fokussieren. Insgesamt eine schöne Präsentation.

Besonders hervorzuheben und auffällig waren dieses Jahr die ausgewählten Stuten zur Ernennung der Jahressiegerstute. Fast mag man sagen, dass diese die Hengste in der Qualität bei weitem übertrafen, zumindest in nichts nach standen. Es war eine wahre Freude zu sehen, mit welcher hohen Qualität diese in allen Bewegungsabläufen ausgestattet waren, als auch sich im Benehmen und Händelbarkeit von der besten Seite zeigten. Formschön, mit viel Adel und mit allen Reitpferdepoints ausgestattet, die man sich wünschen kann, wurden sie unter den begeisterten Blicken und mit viel Aplaus des Publikums der Bewertungskommission gezeigt. Die schöne “Helena” von Helium aus der Hedwig von Kaiserdom, eine Vollschwester der letzjährigen Siegerstute, wurde zur Siegerstute gekürt und mit standing ovations geehrt. Schön war zu hören, mit wieviel Hochachtung die Herren der Bewertungskommission, die auch anderen Zuchtverbänden angehörten oder aus anderen Sparten als der Trakehnerszene kamen, die aussergewöhnliche Qualität lobten. Die Trakehnerzucht könne sich glücklich schätzen solche Stuten zu haben. Voila, wir freuen uns! Und nicht nur das, gelobt wurde auch das Trakehnerpublikum, wie sehr die Liebe zu ihren Trakehnern zu spüren war. Das machte wirklich Spaß.

Wie auch bereits schon im letzten Jahr konnte bei den Auktionen nicht nur vor Ort oder über Telefon, sondern auch online geboten werden. Dies wurde im In- und Ausland rege genutzt. Die Versteigerungen der einzelnen Pferde waren auch für nicht Beteiligte spannend und man freute sich über jeden Euro, der bei jedem Schritt draufgelegt wurde. Aussergewöhnlich, wie auch bereits zwei Jahre zuvor schon, empfinde ich es doch erstaunlich, wie schnell der Preis für ein Embryo, ein ungeborenes Fohlen, in die Höhe schnellte und auf grosse Begehrlichkeit stiess und erst bei 60 Tsd Euro stehenblieb. Die Abstammung, die Mutter ist „Dalenia“, eine Dreiviertelschwester von „Dalera“, der Vater der Elitehengst „Imperio“, läßt natürlich auf Grosses hoffen. Dem Käufer ist alles Gute auf dem Weg bis zur Geburt des Fohlens natürlich dann auch noch bei der Aufzucht zu wünschen. Vielleicht sehen wir das Ergebnis ja einmal auf grosser Bühne tanzen. Wir freuen uns schon.

Nun wollte ich ja noch von der Schweizer Liga berichten, die bei der Auktion dieses Jahr durch zwei hervorragende, junge Stuten und ein, gerade in Bezug auf die Abstammung, ganz besonderes Fohlen vertreten war:

Zum einen durch die zweijährige, feine und sehr elegante Stute ”Ladina” von Helium aus der Lacrima von Herbstkönig. Sie stammt aus der Zucht von Peter Schlumpf, St. Gallenkappel, im Besitz von Sergey Litovchenko und zeigte sich mit besten Bewegungen, flockig aus der Schulter heraustrabend und in sehr sympathischem Erscheinungsbild, wurde vom Publikum mit Begeisterung beklatscht und bei der Auktion für 30 Tsd Euro nach Deutschland zugeschlagen. Herzlichen Glückwunsch zu so einer schönen und qualitätvollen Stute.

Etwas unglücklich schien es zunächst für Jörg Mühlethaler von Sweetwaters Stud zu laufen. Aufgrund eines Zwischenfalls kam es zu einem unvorhersehbar, viel zu langen Transport seiner Stute nach Deutschland, der sie sehr mitgenommen hat. Die Zeit für die Vorbereitung war zu knapp, um sie konditionell besser aufzubauen, so zeigte sie sich trotz guter Springmanier etwas reduziert und konnte daher auch nicht ihre vollständige Veranlagungen zeigen. Trotzdem fand sie für 16 Tsd Euro einen glücklichen neuen Besitzer in Deutschland. Wir wünschen ihm viel Erfolg mit „Bellezigane“ von dem Weltmeister der Vielseitigkeit Sweetwaters Ziethen aus der Belle chocolate.

Ein zweites Mal Pech schien zunächst im Anmarsch: sein zur Auktion stehendes Fohlen “Kronjuwel” von auch Sweetwaters Ziehen aus der beeindruckenden Stute Kampala vom Elitehengst Polarion verletzte sich auf dem Transport nach Neumünster leider unglücklich am Fuss, so dass es leider nicht vorgeführt werden konnte und daher von der Auktion zurückgezogen werden musste. Ein Interessent erkannte jedoch trotz dieses Handicaps die Qualität dieses hervorragenden und von der Abstammung ganz besonderen Fohlens und so wechselte es förmlich auf der Stallgasse den Besitzer. Herzlichen Glückwunsch an Käufer und Verkäufer, auch hier wünschen wir weiterhin viel Erfolg bei der Aufzucht.

Beim Abendprogramm der Galashow waren diesmal nicht nur schwebende Pferde, sondern auch durch die Lüfte schwebende Greifvögel zu sehen, die auf einmal aus allen Ecken der Halle in die Mitte der Bahn schwebten, wobei auch Jan Tönjes als Landeplatz herhalten musste. Es ist schon sehr beeindruckend wie schnell diese grossen Vögel doch fast lautlos fliegen können. Etwas Besonderes war auch die von Markus Waterhues und einigen befreundeten Reitern einstudierte Quadrille auf hohem Niveau zu sehen.

Das letzte Jahr schwer vermisst und dieses Jahr wieder wie gewohnt im Einsatz, zeigten sich die Niederländer am Sonntag als Peitschenführer beim Freilaufen der Hengste als ruhender Pol. Unter ihrer Leitung zogen die Hengste zunächst brav ihre „Achterbahn“ in der Mitte, bevor sie dann bei Zeiten auf die Gerade gelassen wurden. Hier wurden die Hengste oftmals vom Applaus der Zuschauer begleitet und die Stimmung war sehr gut. Besonders beliebt schien der Schimmelhengst „Kind of Magic“ von Zauberreigen aus der Kiss me Kate von Perechlest, ein Halbbruder des damaligen Siegerhengstes „Kattenau“ aus der Zucht von Familie Weippert. Kind of Magic zog taktvoll und fröhlich, mit deutlichen Bergaufbewegungen seine Runden, und einige dachten sich schon, ob er es wohl sein wird? Interessant war, das dieser Hengst zwar gekört, jedoch nicht einmal mit einer Prämie ausgezeichnet wurde. Gerne hätte ich und, gemäss deutlich hörbarem Raunen, auch die das Publikum, welches bei der Verkündung des Körresultats durch die Reihen ging, warum dieser Hengst „nur“ gekört wurde. Die Körkommission wird es wissen.

Schliesslich wurde dann aber ein würdiger Siegerhengst gefunden: „Impact“, wieder einmal von Millenium aus der Impatie, ein Bruder des Reservesiegers Instagram, gezüchtet von Jörg Busdorf. Der Weg bis zum Siegerhengst ist eine nette Geschichte zu erzählen wert, die ausführlich im Trakehnerheft nachzulesen ist und diesen Bericht sprengen würde.

Nun ist dieser doch ein wenig länger geworden als geplant. Und alles in allem waren es wieder spannende und gesellige tolle Tage auf dem Hengstmarkt. Wenn man etwas bemängeln oder meckern wollte, dann könnte man erwähnen, dass dieses Jahr die Reihenfolge der zu versteigenden Pferde am letzten Tag etwas ungewöhnlich vorgenommen wurde. Es kam einem ein wenig durcheinander vor und man hätte bei dem ein oder anderen Pferd einen höheren Preis oder umkämpftere Bieterduelle erwarten können. Gemäss Bericht war der Trakehnerverband jedoch mit dem Ergebnis zufrieden, so ist es ja gut.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, dann mit einem wahrscheinlich, aufgrund der neuen Regelungen in Bezug auf den Tierschutz, weit nach hinten geschobenen Termin und eventuell etwas weihnachtlich. Vielleicht werden dann auch wieder mehr Schweizer unter den Besuchern zu finden sein als dieses Jahr und vielleicht ja auch einmal mit Schweizer Beteiligung im Programm, wer weiß. Wir werden sehen. Aber ganz bestimmt laden wir die Schweizer Besucher gerne wieder zu einem kleinen Apéro ein an dem wir uns sicher sehen werden.

Alexandra Marten

Bericht Musterungsreise 2021

Am 10. und 11. September fand die Musterungsreise der Schweizer Trakehnerfreunde in Zusammenarbeit mit dem Zuchtbezirk Baden Württemberg statt.

Familie Vogel hat geladen und viele Pferdefreunde und Nachbarn kamen, um auf der gepflegten privaten Anlage in Niederbipp zum einen den Auftakt der Musterungsreise 2021 zu erleben und zum anderen, um neben dem geselligen Teil am Abend an einem weiteren wichtigen Anlass für eines unserer Vereinsmitgliedes beizuwohnen. Aber zunächst beginnen wir mit dem eigentlichen Mittelpunkt des Nachmittags, der den Anlass bot, hier die Musterungsreise zu beginnen: Das dunkelbraune und mit vier gleichmässigen weissen Beinen und einer grossen Blesse gezeichnete Hengstfohlen „Soros“, geboren am 21. Juni 2021, abstammend von dem von Charlotte und Willy Vogel selbstbezogenen Reservesieger des Jahres 2017 Sir Picasso. Soros, ein in seiner Statur zwar durchaus erkennbar als Erstlingsfohlen, der bereits 17 jährigen Stute „Soleika“ von Hertug, jedoch auf gutem Fundament stehend. Das Hengstfohlen mochte sich zunächst gerne hinter seiner Mutter verstecken und es war gar nicht so einfach, die drei Grundgangarten genügend zu erkennen. Die Beurteilungskommission, bestehend aus Christa Hermann(D), Dr. Petra Weibel-Attenberger (CH) und Frank Bangert (D), wurde jedoch für ihre Geduld belohnt und so konnte der kleine „Soros“ sich der Kommission nach einigen Anläufen aussreichend gut präsentieren. Das Fohlen erhielt eine Gesamtnote von 8 Punkten, wobei der durch den Körper schreitende Schritt besonders hervorgehoben wurde. Herzlichen Glückwunsch an die Familie Vogel für dieses schöne Fohlen.

Im Anschluss lud Familie Vogel zu einem ausgiebigen Essen in ihre Remise. Diese Gelegenheit nutze Frank Bangert als Vertreter des Trakehnerverbandes Deutschland und als Vorsitzender des Zuchtbezirks Baden Württemberg, um unser Ehrenmitglied und ehemaligen Präsidenten Uerli Maurer hervorzuheben und verlieh ihm aufgrund seiner Jahrzehnte langen Verdienste um das Trakehnerpferd durch seine Zucht und Turniererfolge seiner Pferde, wodurch er einen wesentlichen Beitrag zur Bekanntheit des Trakehnerpferdes in der Schweiz geleistet hat, die Freiherr von Schrötter Gedächtnis Plakette, die Ueli sichtlich gerührt und stolz gerne annahm. Auch unsere Präsidentin Petra Weibel-Attenberger versäumte es bei der Gelegenheit nicht, Ueli unseren Dank für seine Verdienste auszusprechen. Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend, mit vielen fröhlichen uns anregenden Gesprächen rund um das Pferd. Wir danken Charlotte und Willy Vogel für die Gastfreundschaft, das feine Essen und den schönen Abend bei geselligem Beisammensein vieler Pferdefreunde.


Der 2. Tag der Musterungsreise der Trakehnerfreunde Schweiz zusammen mit dem Zuchtbezirk Baden Württemberg begann bei strahlendem Wetter auf den traumhaft über dem Zugersee gelegenen Reitstall Zimbel der Familie Wächter. Der Beurteilungskommission wurden die Stute „Elodie“ v. Hancock a.d. Edita v. Benz und das Fohlen „Elle Fleur“ v. High Motion a.d. Elodie vorgestellt. Elodie präsentierte sich als typvolle Mutterstute und wurde mit 54 Punkten als Prämienanwärterin ins Stutbuch aufgenommen.

Durch die sehr passende Anpaarung mit High Motion wurde die Qualität der Mutter verbessert. Das sportliche Stutfohlen wurde mit 55.5 Punkten bewertet und erhielt dadurch den Titel eines Championatfohlens. Anschliessend an die Musterung richtete Urs Wächter im Namen seiner Familie dankende Worte ans Züchterhaus Hanke in Hameln, das ihnen in ihrer bisherigen Züchterlaufbahn immer freundschaftlich gut beratend zur Seite gestanden ist.


Der nächste Musterungsplatz war bei Familie Reber aus Rüti bei Riggisberg in Schwarzenburg. Als erstes wurde das bewegungsstarke Stutfohlen „Nachtglück“ v. Niagara a.d. ESt., StPr. + PrSt. Nachtlicht v. Elitär vorgestellt. Bei dieser hervorragenden zuchterprobten Mutter erstaunt es nicht, dass das Fohlen mit 55.5 Punkten das Championatsprädikat erhielt.

Die einzutragende Stute „Herzika“ v. Freudenfest a.d. Hanika v. Anduc wurde zusammen mit ihrem Hengstfohlen „Hampelmann“ v. High Motion gezeigt. Die Stute war leider verletzungsbedingt nur reduziert beurteilbar. Aus diesem Grund wurde bei ihr auf eine Gesamtnote verzichtet. Das freche Erstlingsfohlen Hampelmann machte seinem Namen alle Ehre, so dass die Bewertungskommission Mühe hatte beim Vergeben der Einzelnoten. Doch was er in den Ansätzen gezeigt hat reichte zu 55.5 Punkten und somit ebenfalls zum Titel eines Championatfohlens. Anschliessend an die Musterung waren alle Anwesenden zu Familie Reber auf den Hof zum grosszügigen Vesper eingeladen.

Den Abschluss der Reise bildeten 2 Stuten zum Eintragen und ein Fohlen zum Mustern bei Familie Andres in Wynau. Angefangen wurde mit der „Schwalbenbeauty“ v. Silvery Moon XX a.d. Schalmei v. Le Duc. Dieses Stutfohlen mit herausragendem Typ war im Körperbau und in den Bewegungen klar von seinem Vater geprägt. Es erhielt 54.5 Punkte. Die Stute „Schwalbenperle“ v. Assistent a.d. Schalmei v. Le Duc zeigte einen hervorragenden Schritt und wurde mit 54.5 Punkten als Prämienanwärterin ins Stutbuch aufgenommen.


Auch die zweite Stute „Insterfabel“ v. Fabeldichter a.d. In White Satin v. Best Before Midnight wusste den Beurteilern zu gefallen. Sie erhielt mit den 53.5 Punkten ebenfalls die Prämienanwartschaft und wurde zur Eintragung empfohlen.

Da sie Papiere des ZSAA hat entscheidet der Zuchtausschuss des Trakehner Verbandes über ihre
definitive Eintragung . Nach diesem langen Tag und den vielen gefahrenen Kilometern war das anschliessend offerierte Apéro eine schöne Abrundung der Reise. Bei den geführten Gesprächen wurden auch schon wieder Pläne fürs nächste Jahr geschmiedet.
Im Namen der Trakehnerfreunde Schweiz und des Zuchtbezirkes Baden Württemberg bedanke ich mich bei allen beteiligten Züchtern, Ausstellern und Besuchern für die Unterstützung und das tolle Gelingen des Anlasses.

Sir Picasso gekört beim Zuchtverband Schweizer Sportpferde ZVCH

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter Sir Picasso (v. E.H. Distelzar a.d. E.St. Sirikit v. Pretty Dancer). Der Hengst wurde vom ZVCH gekört und ist somit nebst den Trakehnern und dem Westfälischen Pferdestammbuch auch für die Schweizer Warmblutpferdezucht anerkannt.

Zum Körprozedere gehörte nebst der Exterieurbeurteilung und Musterung an der Hand auch die Teilnahme an einer Dressurprüfung Klasse L, ausgetragen als Schweizermeisterschaft der sechsjährigen Dressurpferde. Sir Picasso konnte die Finalprüfung gewinnen und kam zusammen mit der Vornote aus der Qualifikation auf den zweiten Rang.

Herzlichen Glückwunsch den Besitzern Charlotte und Willy Vogel, sowie dem Reiter Kevin Thomas, der den Hengst während der gesamten Veranstaltung professionell vorgestellt hat.

Die Schweizer Pferdezucht verfügt damit nach Maizauber und Distelzar wieder über einen Trakehner in ihrem Hengstkatalog. Nachdem die diesjährige Dressur-Siegerin der CH-Prämienzuchtstutenschau vom Trakehner Millennium abstammt, bietet sich den Schweizer Züchtern hier ein weiteres Angebot bester Trakehner Genetik.

Musterungsreise 2021

Wir Schweizer Trakehnerfreunde führen am kommenden Freitag 10. und Samstag 11. September  im Zusammenarbeit mit dem Trakehner-Zuchtbezirk Baden-Württemberg die diesjährige Musterungsreise durch. Zur Beurteilung der Fohlen und zur Eintragung der Stuten werden Herr Frank Bangert und Frau Christa Hermann aus Deutschland anreisen.

Die vielfältigen Pedigrees der vorgestellten Fohlen und Stuten lassen auf eine interessante Reise schliessen. So würden wir uns freuen, wenn einige Zuschauer mitreisen würden. Die Züchter würden auf diese Weise auch einen Dank für ihr Engagement erhalten.

Das Programm und die Reiseroute sieht wie folgt aus:   Musterungs Reise 2021

 

Sieg für Sir Picasso

Anlässlich des Trakehner Bundesturniers – deutschlandweit und darüber hinaus das Stelldichein der Gesamtzucht – reüssierte Sir Picasso bei all seinen Auftritten. 👏

In der Dressurpferde L gebührte der Sieg mit Wertnote 8.3 🏆 dem dunkelbraunen Hengst aus Zucht und in Besitz von Charlotte und Willy Vogel 🇨🇭.

Sein Reiter Kevin Thomas pilotierte den einstigen Reservesieger der Trakehner Körung ebenso zu Platz 2 🥈 in der Dressurpferde M.

Unsere Gratulation den Besitzern 🇨🇭 und dem Reiter 🇩🇪! Und wir freuen uns Sir Picasso‘s Sohn Soros anlässlich unserer Musterungsreise vom 10./11. September zu sehen.

Sterne für sportliche Trakehner Hengste ⭐️

Die Schweizer 🇨🇭 sind vorne mit dabei!

Ein neues Modell zur Kennzeichnung von Trakehner Hengsten die sich im Sporteinsatz beweisen hat der Trakehner Verband geschaffen. Für Eigenleistung in Hengstleistungsprüfungen, beim Bundeschampionat und bei Jungpferde-Weltmeisterschaften sowie für S-Erfolge (eigene und jene der Nachkommen) werden Sterne verliehen.

Damit erhalten die Züchter in komprimierter Form eine Aussage über die sportliche Leistungsfähigkeit eines Hengstes – eine sehr begrüssenswerte Initiative! Eine Datenbasis fernab von Schauerfolgen liefert wertvolle Fakten für die nächste Anpaarungsüberlegung und stellt eine Auszeichnung für all jene Züchter und Hengsthalter dar, die ihren Hengst im Sport einsetzen.

Die “Schweizer” Hengste sind vorne mit dabei!

Bei den Sieben- bis Zehnjährigen führen zwei Vielseitigkeitshengste das Klassement an. Sweetwaters Ziethen TSF (Besitzer Jörg Mühlethaler) ist mit 15 Sternen der erfolgreichste Hengst. Als Weltmeister der jungen Vielseitigkeitspferde hat er mächtig Punkte gesammelt! Bereits an zweiter Position steht ein weiterer Schweizer – der Angloaraber Cestuy la de l’Esques im Besitz von Andreas Gygax vom Dalchenhof. Einen den man mit auf dem Plan haben sollte! Im deutschsprachigen Raum hat der Hengst noch nicht die Beachtung gefunden die ihm aufgrund seiner Leistung gebührt. Umso schöner kommt so ein Hengst mit dem Sterne-Modell ganz nach vorne. Infos zu Cestuy la de l’Esques AA gibt es bei den Stationen Söderhof und HuL Marbach sowie in der Schweizer Zeitschrift Kavallo (siehe Links). Beide Hengste sind über TG-Sperma auch in Deutschland erhältlich.

In der Kategorie der Jüngsten reiht sich Sir Picasso mit ein. Der Reservesieger der Trakehner Körung hat u.a. mit dem Resultat aus der HLP (Notentotal > 7.5) gepunktet. Sein Sterne-Konto soll in 2021 weiter wachsen. Er steht im Besitz seiner Züchter Charlotte und Willy Vogel und wird 2021 über das NRW-Landgestüt mit FS und TG angeboten.

Aufschlussreich ist besonders der Abschnitt der älteren Hengste. Dort tritt Distelzar mit 22 Sternen in Erscheinung – erzielt aus Eigenleistung UND Nachkommensleistung (dort zählt nur im Sport Kategorie S erfolgreich!). Mit Hermes d’Authieux ist ein weiterer Angloaraber mit auf der Liste. Auch er punktet mit S-erfolgreichen Nachkommen. 16 Sterne sind ein beachtlicher Leistungsausweis, und wer sich diese Genetik sichern will kann in der Schweiz über die Elevage du Coinat gehen (siehe Link) und in Deutschland über den Holsteiner Verband.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Wer hätte diese Hengste auf dem Schirm gehabt? ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

HuL Marbach

Söderhof

Cheval Suisse – Hermes d’Authieux

Elevage du Coinat

 

Den ganzen (lesenswerten!) Artikel gibt es im Magazin “Der Trakehner” beim Trakehner Verband oder digital über United Kiosk.

Trakehner Hengstmarkt 2020

Der Trakehnerhengstmarkt 2020 in besonderen Zeiten, ein kurzer Erlebnisbericht

Wer dieses Jahr aus der Schweiz nach Neumünster reisen wollte, um den Trakehnerhengstmarkt zu besuchen, hatte es nicht ganz einfach und erlebte einen Hengstmarkt der besonderen Art.

Aufgrund der sich zuspitzenden Corona Situation wurden Flüge in letzter Minute gecancelt oder verschoben, Hamburg wurde kurz zuvor auf die Liste der Corona Risikogebiete gesetzt und das Virus sorgte dafür, dass das gewohnte Programm um einen Tag gekürzt und in strafferer Abfolge durchgezogen wurde (keine Gala Schau, keine Fohlenverlosung, weniger Pausen.) als auch dass nur eine begrenzte Anzahl an Karten für Besucher zur Verfügung standen. Die ansonsten voll mit Ständen belegte Verkaufs- und Durchgangshalle die an den Haupteingang anschliesst, glänzte durch gähnende Leere, lediglich in der Vorhalle zur Auktionshalle waren an einer Hand abzuzählende Warenstände erlaubt worden. Essensmöglichkeiten wurden auf ein Minimum reduziert, Sitzgelegenheiten bei den Ständen nicht angeboten. Die gewohnten vollbesetzten Sitzreihen in der Halle wurden, bis auf den Bereich in der Nordkurve herausgenommen und durch eine begrenzte Zahl an Tischen ersetzt, die oben als auch am Rande des sonstigen Hallenbereichs aufgestellt wurden.

Und ein weiteres Novum gab es diese Jahr: Herr Gehrmann war nicht da, fehlte seit 30 Jahren das erste Mal! Er konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht am Hengstmarkt teilnehmen und wurde von Herrn Schoof vertreten.

Die drei Trakehnertage wurden traditionell am Donnerstag mit der Pflastermusterung eingeleitet und die Sonne liess sich auch das ein oder andere Mal blicken, so dass es sich, trotzdem alle Hengste ohne Pause hintereinander gezeigt wurden und die Maske ein ständiger Begleiter am Ring war, ganz gut draußen bei ungewohnt dünn besetzter Zuschauerzahl aushalten. Die Hengste zeigten sich durchweg in guter Verfassung und es war schon am ersten Tag klar, dass hier nicht nur ein Kandidat um den Titel kämpfen wird.

Am Freitag folgte für die Hengste das Freispringen wobei sich da zeigte, dass auch einige dressurbetont gezogene Hengste sich vor einer höher eingestellten Springgasse nicht verstecken mussten. Trotzdem heimste gemäss Kommentar von Herrn Schoof der auf der väterlichen Seite blütig gezogene Hengst “Osterwunder” von Paguar ox mit der Katalognummer 1 die beste Springnote ein.

Der Samstag startete mit dem Freilaufen der Hengste und auch hier wurde das gesamte Körlot hintereinander ohne Pause vorgeführt. Das ansonsten beim Freilaufen der Hengste für den harmonischen Ablauf sorgende, eingespielte Team der Niederländer wurde dieses Jahr durch Kollegen des Teams vom Hannoveraner Verband vertreten. Die aufmerksamen und sensiblen Trakehner zeigten sich bei den Hannoveranern geübten Peitschenführern zunächst etwas erstaunt über die rustikale und schwer leserliche Art die Richtung anzuzeigen und fanden so beim Freilaufen nicht immer gleich den gewünschten Weg und das schöne Gleichmaß, dies besserte sich jedoch gegen Schluss und nach einer Weile hat man herausgefunden wie Trakehner ticken. Besonders war, dass das Körergebnis nicht wie gewohnt nach jedem Durchgang eines Ringes verkündet wurde, sondern erst, nachdem alle Hengste sich gezeigt hatten. So blieb es spannend bis zum Schluss. Jeder Ring wurde einzeln aufgerufen und die gekörten Hengste wurden von Herrn Schoof kommentiert.

Von ursprünglich 32 ausgewählten Hengsten traten 29 zur Körung an, 12 von ihnen wurden gekört, von denen wiederum neben dem Sieger- und Reservesieger drei Hengste prämiert wurden.

Schlussendlich wurde als Siegerhengst verdient der dunkelbraune Hengst “Rheinglanz” von Helium aus der Prämienstute Reinhilde von Couratius gekürt. Er stammt aus der Zucht von Werner Heitfeld (Gestüt Bönninghardt) und war im Besitz von Jill Mieszko-Vekens. Der Hengst überzeugte die Körkommission an allen drei Tagen. Herr Schoof beschrieb den Hengst als Sympathieträger von ganz besonderer Machart, ob auf dem Pflaster, im Freispringen oder dem Freilaufen hätte er sich stets überzeugend dargestellt. Die Grundgangarten mit Mechanik, Schwingungsgrad und Taktsicherheit seien von allerhöchster Güte.


Rheinglanz: Der Trakehner Siegerhengst 2020
(Foto: Stefan Lafrentz)

Zum Reservesieger wurde der aus der Zucht und im Besitz des Gestüts Panker stammende schwarzbraune Hengst “Tanzkönig” von Fairmont Hill aus der St.Pr.u. Pr.St. Tanzmelodie v. Herbstkönig, der an allen Tagen an Erhabenheit kaum zu überbieten war, ausgerufen.

Die Auktionen boten teilweise heftige, von dem Auktionator gut in Szene gesetzte Bieterduelle, was natürlich nicht nur für die Bieter selber aufregend, sondern auch für die Zuschauer spannend war und viel Freude unter den Gästen für die neuen Besitzer spüren liess. Der Siegerhengst ging nach einem langen, sich immer wieder überbietendem Duell der Interessenten für 305 Tausend Euro an den seine neuen Besitzer. Ein besonderes Highlight war auch die wunderschöne und elegante Stute „Helia“ von Helium, die einen stolzen Preis von 105 Tausend Euro erzielen konnte. Bei den Fohlen erhielt die Millennium Tochter “Halina” aus der Zucht von Alan Nissen, DK, mit 22 Tausend Euro den höchsten Zuschlag.

Besonders war, dass bei den Auktionen dieses Mal auch online geboten werden konnte. Dies wurde rege genutzt. Die Qualität der Pferde, die Möglichkeit über Telefon als auch online und natürlich auch live vor Ort bieten zu können, liess die Auktionen der angebotenen Pferde dann trotz der geringen Besucherzahlen mit hervorragenden Ergebnissen beenden (genaueres ist auf der Internetseite des Trakehnerverbandes zu finden). “Switzerland” hiess es immer wieder bei den abgegebenen Geboten, und am Ende fiel der Zuschlag für den nicht gekörten “Jegier” von Diverse für die Schweiz. Wir gratulieren dem neuen Besitzer zu diesem Schmuckstück aus polnischer Zucht!

Der Trakehner Freispring Cup zeigte wieder, dass die Qualität der Zucht in Richtung Springqualität in den letzten Jahren stetig zunimmt und bot auch in Bezug auf die Springmanier der Pferde ein gutes Bild. Schlussendlich entschied der dreijährige Wallach „Kibo” von Saint Cyr aus der Zucht und im Besitz der Hessischen Hausstiftung des Gestüts Panker mit der Gesamtnote von 8,75. Dicht gefolgt wurde er von der vierjährigen Reservesiegerin „Paiha“ von Davidas aus der Zucht und Besitz von Imke Eppers mit der Gesamtnote 8,7. Sehr gut mit von der Partie war “Oka’s Hoa”, eine vierjährige Stute von Hiertentanz / Heraldik xx, Züchter und Besitzer Eduard Pfister aus St. Gallen. Sie erhielt eine Gesamtnote von 8,0. Fotos von der Stute (wie auch von allen anderen Pferden des Hengstmarktes) gibt es bei Stefan Lafrentz.

Bei der Auswahl zur Jahressiegerstute zeigten sich eigentlich durch die Reihe eine hohe Qualität an Stuten, die sich jedoch auch im Stil voneinander unterschieden. Schlussendlich gewann die typ- und bewegungsstarke Heliumtochter “Helene” aus der Zucht von der Züchtergemeinschaft Rüdel, im Besitz von Helmar Bescht, die auch bereits Siegerin bei der zentralen Stuteneintragung in Niedersachsen/Hannover als auch Finalistin im Bundes Championat bei den dreijährigen Stuten und Wallachen war. Reservesiegerin wurde die Pr. St. “Nightingale” von Scaglietti aus der Zucht von Bente Retoft, DK im Besitz von Michael Burchardt Peddersen, DK.

Die Schweizer waren durch Adrian Gasser, der den Hengst “Guarneri” mit der Katalognummer 29 ausstellte, vertreten, der jedoch leider die nicht angetreten war. Die von Herrn Gasser zur Aktion gestellte dreijährige Prämienstute “Verheißung” von Helium hingegen fiel durch ihre hohe Bewegungsqualität auf und wurde bei der Auswahl der Jahressiegerstute als Reservesiegerin bestimmt worden. Damit weckte sie grosse Begehrlichkeiten und wechselte bei der Auktion für stolze 26 Tausend Euro den Besitzer. Gratulation von unserer Seite.

Abschließend ist zu erwähnen, dass es den Organisatoren gelungen ist, trotz der strengen behördlichen Auflagen, ein Schutzkonzept auszuarbeiten, so dass die Veranstaltung überhaupt stattfinden durfte und zauberten mit dem Einsatz der vielen Helfer vor Ort als auch im Hintergrund eine insgesamt harmonische und erlebnisreiche Veranstaltung. Vielen Dank dafür und hoffentlich auf einen besonderen “normalen” Hengstmarkt im nächsten Jahr.

Die Daten zu den gekörten Hengsten sowie Foto (Stefan Lafrentz) stammen aus dem Bericht des Trakehner Verbandes.

Siegerhengst
12 Rheinglanz DE 409090029218, Dunkelbraun, Maße: 167/20,5, v. Helium a.d. St.Pr.u.Pr.St. Rheinhilde v. Couracius – E.H. Partout, Z.: Gestüt Bönninghardt, Werner Heitfeld, Talweg 29, 47661 Issum/Nordrhein-Westfalen, B.: Jill Mieleszko-Vekens, Im Klee 1, 33106 Paderborn/ Nordrhein-Westfalen

Reservesieger
6 Tanzkönig DE 409090015318, Schwarzbraun, Maße: 171/22,0, v. Fairmont Hill a.d. St.Pr.u.Pr.St. Tanzmelodie v. Herbstkönig – E.H. Grafenstolz, Z.u.B.: Hessische Hausstiftung Panker, Gestüt Panker, 24321 Panker/Schleswig-Holstein

prämierte Hengste:
11 Dameron DE 409090295818, Dunkelbraun, Maße: 171/21,0, v. Helium a.d. Donaublüte v. Lauries Crusador xx – E.H. Caprimond, Z.: Burkhard Wahler, Klosterhof Medingen, Zum Klosterhof 8, 29549 Bad Bevensen/Niedersachsen, B.: Klosterhof Medingen, Christoph Wahler, Zum Klosterhof 8, 29549 Bad Bevensen/Niedersachsen

14 Gaspard DE 409090304218, Dunkelbraun, Maße: 164/20,5, v. His Moment a.d. Gabriella v. E.H. Imperio – Schwadroneur, Z.: Dr. Angelica Lauritzen, Gunderödvej 15, 2980 Kokkedal/ Dänemark, B.: Christian Röhl, Arnimer Seitenweg 31, 39576 Stendal/Sachsen-Anhalt

34 Hallifax DNK333TR1800540, Rappe, Maße: 167/20,0, v. E.H. Schwarzgold a.d. Pr.St. Halle Berry v. Aston Martin – Summertime, Z.u.B.: Anne Lyngbye Melsen, Laagegyde 145, 2980 Kokkedal/Dänemark.

weitere gekörte Hengste:
1 Osterwunder DE 409090000418, Braun, Maße: 163/20,0, v. Pagur ox a.d. Oklahoma Lilly v. Lichtblick – Aspirant, Z.: Jana Scheffel, Wandlitzer Str. 16, 16348 Wandlitz/Brandenburg, B.: Norbert Wallochny, Mailham 2, 94094 Rotthalmünster/Bayern, Bester Halbbluthengst, Bester Springhengst

8 Hollister DE 409090076618, Braun, Maße: 167/21,0, v. Freiherr von Stein a.d. Hoheit XI v. E.H. Insterburg – E.H. Bartholdy, Z.u.B.: Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse), Hauptgestüt 10, 16845 Neustadt (Dosse)/Brandenburg

17 Sinatra DE 409090087918, Braun, Maße: 168/21,5, v. Honoré du Soir a.d. Soraya v. E.H. Herzruf – Herbstruf, Z.u.B.: Andreas Weiß, Vormoos 12, 5143 Feldkirchen/Österreich

18 Iniesta DE 409090302818, Dunkelbraun, Maße: 167/20,0, v. E.H. Impetus a.d. Ibiza v. Montafon – Songline, Z.: Tim Vester, Stöckerfeld 8, 53773 Hennef/Nordrhein-Westfalen, B.: Trakehner Gestüt Gut Staffelde GmbH, Nauener Chaussee 21-22, 16766 Kremmen/Brandenburg

19 Hanke DE 409090090918, Schwarzbraun, Maße: 167/20,0, v. Ivanhoe a.d. St.Pr.u.Pr.St. Hannah VI v. Freudenfest – Exclusiv, Z.: Björn Hanke, Scheckenblick 3, 31789 Hameln/ Niedersachsen, B.: Pascal Kandziora, Mühlenweg 25, 48480 Spelle/Niedersachsen

23 Onyx DE 409090289918, Rappe, Maße: 167/21,5, v. E.H. Kentucky a.d. St.Pr.u.Pr.St. Octavia v. E.H. Millennium – E.H. Hohenstein, Z.u.B.: Rob de Wijs, Ekris 38, 3931 RX Woudenberg/ Niederlande

25 Halcon DE 409090067618, Rappe, Maße: 169/21,5, v. E.H. Millennium a.d. Pr.u.E.St. Herbstfee XIII v. E.H. Münchhausen – Bellheim, Z.u.B.: Dr. Atossa Südhoff, Schulstr. 19, 49696 Molbergen/Niedersachsen

 

Bericht: Alexandra Marten

Rückblick September 2020

Ganz viel hat sich getan im September 2020:

Musterungsreise

Letztes Wochenende waren wir an zwei Tagen unterwegs um die Fohlen 2020 zu mustern und Stuten für die Eintragung ins Trakehner Stutbuch zu sichten.

Wir wollen hier gar nicht viele Worte verlieren (derer hat es mehr als genug im Bericht), nur so viel: Schön war’s im Kreise der engagierten Schweizer Züchter!

https://www.trakehnerfreunde.ch/fohlenmusterung-und-stuteneintragung-2020/

 

Schweizermeister im Fahren Zweispänner

Werner Ulrich – wahrlich eine der Koryphäen im internationalen Fahrsport – spannt seit einiger Zeit Trakehner an. Mit seinem reinen Trakehner-Gespann  Sommerwind U (v. Dramatiker a.d. Sommerlicht III v. Catarakt; Züchter Gestüt Ganschow) und Ciel pour toi (v. Singolo a.d. Cinderella V v. Symbol; Züchter Margrit Derber) wurde er jüngst Schweizermeister in der Kategorie der Zweispänner. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg wünschen wir!

Quelle: Facebook-Seite NPZ Bern

Und weil es so schön war, gibt es noch ein paar Impressionen vom heutigen Tag: Dressur an den Schweizer Meisterschaften Fahren. ☀️☀️☀️

Gepostet von NPZ Bern am Freitag, 4. September 2020

Video Dressur Zweispänner ebenfalls von der Facebook-Seite des NPZ

 

CCN1* Avenches

Stellvertretend für ganz viele Erfolge in der laufenden Saison, wollen wir unserer Esther Andres zum Sieg in der Einsterne-Prüfung in Avenches gratulieren. Gesattelt hatte sie Inter (v. Maizauber a.d. Insterfee X v. Anduc) aus eigener Zucht notabene.

Verkaufspferde und Pferde-Gesuch

Verschiedentlich konnten wir in der Vergangenheit helfen, den “richtigen” Trakehner für einen neuen Reiter zu finden, oder ein Verkaufspferd an einen neuen Platz zu vermitteln. Unsere Reichweite ist dabei beachtlich, wir erreichen mehrere Tausend Personen vornehmlich im Deutschsprachigen Raum mit unseren Beiträgen. Und natürlich freut es uns, wenn dank unserer Arbeit ein “Match” entsteht!

Aktuell sind diverse Pferde von Schweizer Züchtern zu verkaufen. Insbesondere für sportlich orientierte Reiter die “loslegen” wollen, stehen die beiden vierjährigen Stuten Lunas Spirit und Ballfee von Nicholas Rohrbach zum Verkauf. Und auch die dreijährige Palmira von Bruno Brovelli könnte an einen geeigneten Platz umziehen. Fotos und auch Videos sind im Bericht zur Musterungsreise (siehe oben) zu finden. Gerne helfen wir den Kontakt herzustellen.

Umgekehrt wird ein “erster eigener Trakehner” gesucht, ein Pferd zwischen 6 und 12 Jahren, zuverlässig und ruhig im Gelände. Wer weiss etwas? Bitte gerne Hinweise an uns.

Gemälde von Tempelhüter zu verkaufen

Die berühmte Pferdemalerin Eva Jaeckle könnte sich vorstellen, ihren Tempelhüter an einen neuen, guten Platz abzugeben. Wie bei Pferden üblich, soll es ein Zuhause sein wo sein Wert und seine Herkunft geschätzt werden – und die Liebe zu den Trakehnern gepflegt wird. Informationen zum Bild können gerne bei Eva Jaeckle erfragt werden. Das Bild ist ein Unikat, ab schwarz/weiss-Fotos gemalt, und doch habe sie den schönen Braunton perfekt getroffen, wie ihr Zeitzeugen die Tempelhüter noch gekannt hatten bestätigten. Etwas ganz Besonderes also, was hier zum Verkauf steht! Die Gelegenheit gibt’s nur einmal…

https://www.trakehnerfreunde.ch/tempelhueter-sucht-ein-neues-zuhause/

eva.jaeckle@mac.com
www.eva-jaeckle.ch
+41 76 572 58 94

Trakehner Nachrichten

Die aktuelle Ausgabe unseres Mitteilungsblatts ist erschienen. Mitglieder erhalten sie in gedruckter Form im Briefkasten, für alle anderen kann sie hier online angeschaut werden: https://www.trakehnerfreunde.ch/trakehner-nachrichten-01-2020/

Es gibt nichts Gutes ausser man tut es!

Liebe Trakehnerfreunde, nach diesem Motto leben wir und engagieren uns ganz stark für das Trakehner Pferd und die Trakehner Szene in der Schweiz. All unsere Dienstleistungen, Informationen und Veranstaltungen sind öffentlich zugänglich, es ist uns wichtig allen Interessierten einen Mehrwert zu bieten. Doch jeder kennt’s… konsumieren ist schön, mitmachen ist besser! Wer sich mit unseren Zielen identifizieren kann, wer unser Engagement schätzt, der soll sich doch überlegen bei uns Mitglied zu werden. Wir bedanken uns im Voraus für die Unterstützung und Wertschätzung!

https://www.trakehnerfreunde.ch/verein/

Tempelhüter sucht ein neues Zuhause!

Die berühmte Pferdemalerin Eva Jaeckle könnte sich vorstellen, ihren Tempelhüter an einen neuen, guten Platz abzugeben. Wie bei Pferden üblich, soll es ein Zuhause sein wo sein Wert und seine Herkunft geschätzt werden – und die Liebe zu den Trakehnern gepflegt wird.

Informationen zum Bild können gerne bei Eva Jaeckle erfragt werden. Das Bild ist ein Unikat, ab schwarz/weiss-Fotos gemalt, und doch habe sie den schönen Braunton perfekt getroffen, wie ihr Zeitzeugen die Tempelhüter noch gekannt hatten bestätigten. Etwas ganz Besonderes also, was hier zum Verkauf steht! Die Gelegenheit gibt’s nur einmal..

Eva Jaeckle:
eva.jaeckle@mac.com
www.eva-jaeckle.ch
+41 76 572 58 94